Volleyball: Nordwestdeutsche Meisterschaft in Laggenbeck
Tebus-Nachwuchs verpasst nur knapp Podestplatz

Tecklenburger Land -

Die Nachwuchs-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys (Altersklasse U 13) waren Ausrichter der Nordwestdeutschen Meisterschaft. Sie überzeugten nicht nur als perfekter Gastgeber. Auch sportlich lief es gegen die Nachwuchsteams der Bundesligisten.

Mittwoch, 04.03.2020, 17:52 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 18:36 Uhr
Die erfolgreiche U13 der Tebus mit (von li.) Trainerin Michaela Schüttemeyer, Hikmet Taher, Marvin Bauschulte, Robin Schüttemeyer und Maximilian Frese sowie Alexander Zinn (vorne).
Die erfolgreiche U13 der Tebus mit (von li.) Trainerin Michaela Schüttemeyer, Hikmet Taher, Marvin Bauschulte, Robin Schüttemeyer und Maximilian Frese sowie Alexander Zinn (vorne). Foto: Tebu Volleys

Die männliche U13 der Tecklenburger Land Volleys hat den Sprung auf das Podest bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften knapp verpasst, mit Platz vier aber immerhin für das beste Ergebnis einer U13-Mannschaft der Tebus gesorgt.

Die besten neun Mannschaften aus Niedersachsen und Bremen waren am vergangenen Samstag Gäste in der Laggenbecker Sporthalle am Burgweg und ermittelten den Landesmeister. Dabei beeindruckten die Nachwuchsvolleyballer im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren mit spannenden Ballwechseln und mit technischen Fertigkeiten. „Das Niveau bei diesen Titelkämpfen und vor allem die Leistungsdichte ist so hoch wie schon lange nicht mehr“, war auch Turnierleiter Andreas Gartemann beeindruckt vom Leistungsvermögen der U-13-Jährigen, die auf einem kleineren Spielfeld mit jeweils drei Spielern unter den Augen des Landestrainers Uwe Wallenhorst agierten. Mittendrin im Konzert der Bundesliganachwuchsteams waren einmal mehr die Tebu-Youngster mit dem Trainerteam Alexander Frese und Michaela Schüttemeyer.

In der Vorrunde hatten die Gastgeber eine schwere Gruppe erwischt, sicherten sich mit einem 2:0-Erfolg über den BW Neuhof aber Platz zwei hinter der SVG Lüneburg, gegen die die Tebus knapp unterlagen. Ausgerechnet im so wichtigen Überkreuzvergleich gegen den Sieger der Gruppe A, USC Braunschweig, um den Einzug in die Endrunde zeigten die Tebus ihre einzige kleinere Schwächephase und verpassten den möglichen Sieg.

In der Runde um die Plätze vier bis sechs zeigten die Tebus dann noch einmal ihr wahres Leistungsvermögen und gewannen sowohl gegen den TV Baden (2:1) als auch den TSV Giesen (2:0). Den Titel holte sich nicht der Bundesliganachwuchs aus Lüneburg oder Braunschweig, sondern der Oldenburger TB, gegen den die Tebus bei den Bezirksmeisterschaften Anfang des Jahres noch gewonnen hatten. „Das zeigt, was möglich gewesen wäre, aber auch, wie eng die Leistungsdichte diesmal war“, so Gartemann, der den Oldenburger Joshua Henkel zum „wertvollsten“ Spieler des Turniers kürte, hauchdünn vor Robin Schüttemeyer von den Tebu Volleys.

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