Herren Bezirksliga
HSG Lengerich gegen Burgsteinfurt in Zugzwang

Lengerich -

Der Gast aus Burgsteinfurt hat in der bisherigen Saison alle 18 Spiele verloren. Auch die HSG war in der Vergangenheit nicht sonderlich erfolgreich. Trainer Daniel Bieletzki hat aber eine Trendwende erkannt

Samstag, 07.03.2020, 06:37 Uhr aktualisiert: 07.03.2020, 06:40 Uhr
Das geht es schon zur Sache beobachtet Kilian Sensen (Nr. /) die Aktion gegen seinen HSG-Mitspieler Christian Möller
Das geht es schon zur Sache beobachtet Kilian Sensen (Nr. /) die Aktion gegen seinen HSG-Mitspieler Christian Möller Foto: Jörg Wahlbrink

34:37 hatten die HSG-Männer ihr Spiel bei DJK Eintracht Coesfeld verloren. Neun der vergangenen zehn Spiele endeten mit einer Niederlage.

Trainer Daniel Bieletzki hatte trotzdem eine Trendwende ausgemacht. „Gegen Coesfeld zeigte die Formkurve schon leicht nach oben. Nur war der Gegner an diesem Tag sehr stark und unsere Abwehr noch zu löchrig. In dieser und in den nächsten Wochen arbeiten wir intensiv an unserem individuellen 1:1-Verhalten. Gegen Burgsteinfurt wollen wir wieder Selbstvertrauen gewinnen, so dass wir beim dann folgenden wichtigen Auswärtsspiel in Borghorst wieder mit breiter Brust anreisen.“

Die Personalsituation spricht derzeit für sich. Die HSG-Bank ist am Sonntag um 17 Uhr voll besetzt, wenn die Partie gegen den Tabellenletzten TB Burgsteinfurt in der Dreifachsporthalle an der Eduard-Lagemann-Straße angepfiffen wird.

Rein rechnerisch könnte die HSG Hohne-Lengerich noch in den Abstiegskampf verwickelt werden. Zwölf Punkte hat die Bieletzki-Sieben in der laufenden Spielzeit geholt. Nur die Teams von Eintracht Hiltrup (11 Punkte), TV Borghorst (10), TuS Recke (8) und TB Burgsteinfurt (0) sind unterhalb der HSG platziert.

Die Burgsteinfurter Bezirksliga-Handballer wollen einen neuen Versuch, starten, das erste Erfolgserlebnis in der Saison einzufahren. „Wir fahren mit voller Kapelle hin und werden über Tempo gehen“, verrät TBB-Coach Jochen Gauls, der sich über mehr personelle Möglichkeiten als in den vergangenen Wochen freut. „Wir hoffen, dass wir da zumindest gut aussehen.“

Die Hoffnung haben die Burgsteinfurter trotz ihrer 18 Niederlagen nicht aufgegeben: „Die Moral ist immer noch da. Wir sind hochmotiviert, das Ganze zu verbessern.“ Dabei will Gauls nicht auf Vergangenes blicken, sondern sich auf das Positive konzentrieren: „Wir müssen nach vorne gucken. Weiterentwicklung ist die Devise. Irgendwann wird der Knoten platzen. Ganz sicher.“

HSG-Trainer Bieletzki hat durchaus Respekt vor dem Anliegen der Gäste aus Burgsteinfurt. „Wenn sie erst mal ins Laufen kommen, wird es sehr schwierig“, warnt der Übungsleiter sein Team, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

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