Handball Bezirksliga Frauen
38:29 – TSV engagiert zum Sieg über Kinderhaus II

Ladbergen -

Trainerin Daniela Oana hat sich über den klaren Erfolg des TSV-Frauen über Westfalia Kinderhaus gefreut. „Meine Mädels überraschen mich immer wieder“, sagte sie, weil sie den Sieg in der Höhe nicht erwartet hatte.

Montag, 09.03.2020, 18:33 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 18:54 Uhr
Gegen Westfalia Kinderhaus II zeigten die TSV-Frauen eine gute Leistung und gewannen ungefährdet mit 38:29-Toren.
Gegen Westfalia Kinderhaus II zeigten die TSV-Frauen eine gute Leistung und gewannen ungefährdet mit 38:29-Toren. Foto: Jörg Wahlbrink

38:29 – einen Start-Ziel-Sieg haben die TSV-Frauen in der Bezirksliga Münsterland im Spiel gegen Westfalia Kinderhaus II hingelegt. Trainerin Daniela Oana bescheinigte ihre Team eine engagierte Leistung, die letztlich mit einem ungefährdeten Sieg belohnt worden sei.

Die Gastgeberinnen gingen von Spielbeginn konzen­triert zur Werke und führten nach sieben Minuten mit 5:1. Kinderhaus bäumte sich danach auf und nutzte kleinere Fehler im TSV-Spiel, um auf 8:6 zu verkürzen (13. Minute). „Ich habe viel gewechselt, um die Kräfte der Spielerinnen zu schonen, die teilweise leicht erkältet mitgespielt haben.“

Die Taktik insgesamt ging auf. „Meine Mädels überraschen mich immer wieder mit ihrer Energie“, stellte eine zufriedene Trainerin nach Spielschluss fest. Bis zur 21. Minute hatten sich die TSV-Damen auf 16:9 abgesetzt. „Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie heute als Sieger den Platz verlassen will“, freute sich Daniela Oana. Bis zum Pausensignal hielten die TSV-Frauen den sicheren Vorsprung (21:13).

Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild: Die Gäste aus Kinderhaus bemühten sich, waren aber an diesem Tag gegen den Siegeswillen der TSV-Frauen chancenlos. Tor für Tor bauten die Oana-Schützlinge ihren Vorsprung aus. (23:15 32. Minute; 26:17 37. Minute, 30:19 41. Minute).

Ab der 42. Minute hatten die TSV-Frauen einen „kleinen Hänger“, wie Trainerin Oana feststellen musste. So kamen die Westfalia-Akteurinnen wieder auf sieben Tore heran. „Vorsorglich habe ich eine Auszeit genommen, um zu verhindern, dass das Spiel vielleicht doch noch kippt.“

Daniela Oana lobte nach der Begegnung ihr Team, das aufgrund der aggressiven Deckung der Westfalia-Damen „mitunter weite Wege“ gehen musste. „Teilweise wurden drei Leute in Manndeckung genommen. Das erfordert viel Bewegung - auch ohne Ball.“

Durch diesen klaren Erfolg kletterten die TSV-Damen auf den dritten Platz in der Tabelle, punktgleich mit dem Tabellenzweiten BSV Roxel.

Am kommenden Samstag reisen die TSV-Damen nach Coesfeld zur DJK Eintracht VRBS II. Im ersten Spiel gab es einen ungefährdeten 22:12-Erfolg. Mit der Leistung aus dem Spiel gegen Kinderhaus dürften die Ladbergerinnen auch in Coesfeld doppelt punkten können. Einzige Sorge: Wie viele Spielerinnen stehen zur Verfügung?

Tore für Ladbergen: Kopper-Schulte 3, Eppe 7, Wüller 6, Rehkopf 5/3, Hannig 2, Huckenbeck 3, Schlathoelter 8, Kötterheinrich 4.

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