Volleyball 3. Liga West
Tebus zeigen sich vor allem heimstark

Tecklenburger Land -

Die Saison der Volleyballer ist abgebrochen worden. Die Tebu Volleys in der Dritten Liga West ziehen Bilanz. Insgesamt wurden elf Spiele gewonnen, sieben davon in eigener Halle. Und es gab viele Personalsorgen.

Montag, 30.03.2020, 16:20 Uhr aktualisiert: 31.03.2020, 13:34 Uhr
Mathias Walke (rechts) und die Tebu Volleys gewann sieben ihrer neun Heimspiele in der Sporthalle am Burgweg.
Mathias Walke (rechts) und die Tebu Volleys gewannen sieben ihrer neun Heimspiele in der Sporthalle am Burgweg. Foto: Stefan Daviter

Eine Saison mit Höhen und Tiefen haben die Tecklenburger Land Volleys in der 3. Volleyball-Liga bestritten. Vor allem war die Spielzeit, die vier Spieltage vor Saisonende wegen des Coronavirus für beendet erklärt wurde, geprägt von ungewöhnlich vielen Spielerausfällen.

Rein sportlich ging es mit vier Siegen in den ersten fünf Spielen gut los. Es folgten aber immer wieder Dämpfer, so wie die beiden Niederlagen gegen den TVA Hürth, der in der Abschlusstabelle hinter den Tebus rangiert. Insgesamt jedoch war die Bilanz der Laggenbecker Volleyballer positiv. Von 18 Spielen gewannen sie elf, bei zwei der sieben Niederlagen holten sie immerhin noch einen Punkt.

Die Heimbilanz der Tebus kann sich sehen lassen, von neun Spielen in der Laggenbecker Halle am Burgweg gewannen sie sieben. Niederlagen kassierten sie lediglich beim 1:3 gegen das dominierende Team des SVG Lüneburg 2 und beim 2:3 gegen den TVA Hürth. In der Heimtabelle belegen die Tecklenburger Land Volleys mit 21 Punkten den fünften Platz.

Nicht ganz so gut sieht die Bilanz des Teams von Trainer Mathias Rusche in gegnerischer Halle aus. Auswärts bestritten sie ebenfalls neun Spiele, gewannen allerdings nur vier und verloren fünf. Mit elf Punkten belegen sie in der Auswärtstabelle lediglich Rang 7 unter den zwölf Vereinen der 3. Liga West.

Schwankungen in der Leistung hatten sicherlich auch mit Personalproblemen zu tun. Pascal Hofschröer und Ole Niederdalhoff verließen den Verein vor der Saison, sie wurden allerdings durch Rückkehrer Lars Fischer und Mathias Walke gut ersetzt. Vom ehemaligen Schweizer Erstliga-Spieler Pascal Wunderle , der kurz vor Saisonbeginn zum Team stieß, versprachen die Tebus sich einiges, der bestritt aber nur ganze drei Spiele, ehe er sich beim Einspielen vor der Partie des fünften Spieltages gegen Lüneburg so schwer am Fuß verletzte, dass die Saison für ihn beendet war.

Am achten Spieltag siegten die Tebus zwar nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gegen den TV Hörde, in dieser Partie aber zog sich aber auch Fabian Stroot eine Verletzung am Fußgelenk zu, und auch er konnte anschließend nicht mehr spielen. Zu allem Überfluss erkrankte auch noch Christian Rötker, er fehlte den Tebus ebenfalls in einigen Partien. Angesichts der Ausfälle traf es sich gut, dass sich im Laufe der Saison mit Mats-Ole Schulz ein Spieler bei den Tebus meldete, der in der Saison zuvor noch in der 2. Liga in Kiel gespielt hatte, und der sich als echte Verstärkung erwies.

Mit der Verpflichtung von Pascal Wunderle und Mats-Ole Schulz wichen die Tebus ein wenig von der Marschrichtung der vergangenen Jahre ab, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Wenn sich Spieler wie Wunderle und Schulz anböten, könne man allerdings auch schlecht nein sagen, so Tebu-Manager Karlo Keller. „Es muss dann aber auch charakterlich passen.“ Es gelte weiterhin, dass junge Spieler aus dem eigenen Verein an die 1. Mannschaft herangeführt werden sollen, und das Potenzial dafür sei da.

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