Leichtathletik: Finn und Jenna Haudek siegen im Hochsprung
Messlatte ein Stück höher gelegt

Lengerich -

Die lange Wettkampfpause hat die TVL-Leichtathleten Finn und Jenna Haudek nicht aus dem Tritt gebracht. Beim Meeting im Stadion Rote Erde in Dortmund steigerte Finn seine persönliche Bestleistung im Hochsprung auf 1,71 m, seine Schwester Jenna übersprang erstmals 1,43 m. In beiden Fällen bedeutete das den Sieg für die Lengericher Springer.

Donnerstag, 16.07.2020, 18:46 Uhr aktualisiert: 20.07.2020, 19:30 Uhr
Nach der Corona-Zwangspause zeigten Finn und Jenna Haudek beim Leichtathletik-Meeting im Dortmunder Stadion Rote Erde exzellente Hochsprung-Leistungen und gewannen ihre Wettbewerbe.
Nach der Corona-Zwangspause zeigten Finn und Jenna Haudek beim Leichtathletik-Meeting im Dortmunder Stadion Rote Erde exzellente Hochsprung-Leistungen und gewannen ihre Wettbewerbe. Foto: privat

Endlich wieder Wettkampfluft: Nach der wochenlangen Corona-Pause eröffneten Finn und Jenna Haudek vom TV Lengerich am Samstag die Freiluftsaison. Die beiden Leichtathleten starteten beim #backontrack-Meeting, das von der LG Olympia Dortmund im Stadion Rote Erde ausgerichtet wurde und zu dem fast 800 Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet gemeldet hatten.

Aufgrund der Hygienebestimmungen fanden die Wettkämpfe nach Angaben des TVL über den Tag verteilt von 9 Uhr morgens bis kurz vor Mitternacht statt, so dass möglichst wenig Menschen gleichzeitig im Stadion waren.

Finn und Jenna hatten das Training in den vergangenen Wochen intensiviert, ohne jedoch zu wissen, wann wieder ein Wettkampf stattfinden und wie das eigene Leistungsvermögen unter den gegebenen Bedingungen einzuordnen sein würde. Diese Ungewissheit hatte jetzt ein Ende. Beide Lengericher feierten nach Angaben des TVL einen perfekten Saisoneinstand und trotzten dem Umstand, dass Trainer Frank Neumann sie nur von der Tribüne betreuen konnte.

Finn gewann den Hochsprungwettbewerb der Jugend M15 souverän mit 1,71 m und verbesserte seine Freiluft-Bestmarke um drei Zentimeter. Nachdem er seine Einstiegshöhe von 1,65 m sowie die folgenden 1,68 m jeweils im ersten Versuch meisterte, machte er es bei der Siegeshöhe mit dem dritten Versuch etwas spannender.

Auch Jenna zeigte im Hochsprung der Jugend W12 ihr Sprungpotenzial. Sie setzte sich mit 1,43 m durch und verwies die Konkurrenz auf die Plätze. Gleichzeitig steigerte sie ihre bisherige Bestleistung aus dem Vorjahr gleich um sechs Zentimeter. Ihren ersten Freiluftsprint über 75 m beendete Jenna in ausgezeichneten 11,13 sec. als Vierte. Die Medaillenränge verpasste sie lediglich um drei Hundertstel Sekunden. Im abschließenden 800 m-Lauf fehlten Jenna am Ende die Kräfte. Sie erreichte das Ziel nach 3:02,81 min. und belegte den 13. Platz.

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