Mädchenfußball: TE-Teams schreiben Geschichte
BSV und JSG hinterlassen ihre Spuren in der Bezirksliga

Tecklenburger Land -

Mädchenfußball ist tief verwurzelt im Tecklenburger Land. Einige Mannschaften aus dem TE-Kreis sorgten in jüngerer Vergangenheit auch überkreislich für Aufmerksamkeit.

Dienstag, 05.01.2021, 16:20 Uhr
Die B-Mädchen vom BSV Brochterbeck feierten im Juni 2010 den Bezirksligaaufstieg
Die B-Mädchen vom BSV Brochterbeck feierten im Juni 2010 den Bezirksligaaufstieg Foto: Walter Wahlbrink

Die B-Mädchen des Fußballkreises Tecklenburg haben in den vergangenen Jahren auf überkreislicher Ebene Geschichte geschrieben. Dafür sorgten insbesondere die Mädels der DJK Arminia Ibbenbüren und JSG Recke/Steinbeck. Nach einem Blick auf die Statistik sind die Armininnen seit 21 Jahren in den überkreislichen Ligen vertreten. Im Spieljahr 1999/2000 gelang ihnen als erstes TE-Team der Bezirksligaaufstieg. Genau zehn Jahre später schafften sie den Sprung in die Westfalenliga. Und weitere fünf Jahre später feierten sie den Aufstieg in die neugegründete Regionalliga. Vor zwei Jahren sorgten die Schierloherinnen mit dem souveränen Titelgewinn in der Regionalliga für den historischen Bundesliga-Aufstieg.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten sicherten sich weitere sechs TE-Teams den Bezirksliga-Aufstieg. Für Westfalia Westerkappeln (2003), Teuto Riesenbeck (2006) und BSV Brochterbeck (2011) war die Bezirksliga-Zugehörigkeit nur ein kurzes Intermezzo. Die Brochterbecker Mädchen feierten nach dem Double in den Spielzeiten 2007/08 und 2009/10 im zweiten Anlauf den Bezirksligaaufstieg. Nach den Abgängen der Geschwister Marie und Lena Gosewinkel (FFC Heike Rheine) sowie Lea Liedmaier (Arminia Ibbenbüren) konnten die Schützlinge um das Trainergespann Claudia Hunsche/Jens Hartmann die Leistungsträgerinnen nicht ersetzen. Im Abstiegsjahr 2011 sicherten sich die BSV-Mädels auf Verbandsebene den Fairplay-Preis.

In der Saison 2011/12 schaffte auch die JSG Ladbergen/Saerbeck unter dem Trainergespann Karsten Springmann und Andreas Hünefeld den Aufstieg in die Bezirksliga . Nach einer tollen Saison als Aufsteiger (6.) musste das neuformierte Team aus Lengerich/Ladbergen/Saerbeck ein Jahr später nach großem Aderlass wieder den bitteren Weg in die Kreisliga antreten. Aus der Aufstiegs-Elf wechselten Ina Teltenkötter und Fabienne Hünefeld später zum Regionalligisten Warendorfer SU. Westfalenauswahlspielerin Ina Teltenkötter gehörte auch zum Kader der U17-Mädchen des Bundesligisten FSV Gütersloh und der deutschen U15-Mädchennationalmannschaft. Aktuell spielt Teltenkötter beim Westfalenligisten Borussia Emsdetten.

Für Aufsehen sorgten die B-Mädchen von Westfalia Hopsten nach dem Aufstieg (2015) in den darauffolgenden vier Jahren und schlossen die Saison jeweils mit Platzierungen im oberen Drittel ab. Mit den gezeigten Leistungen hätten die Hopstenerinnen durchaus in der Westfalenliga bestehen können. Für die JSG Recke/Steinbeck sollte mit dem Aufstieg 2016 eine neue Ära beginnen. Als Aufsteiger sicherte sich die JSG gleich die Vizemeisterschaft. Ein Jahr später feierten sie souverän die Meisterschaft, durften aber wegen eines Formfehlers nicht in die Westfalenliga aufsteigen. Mit der Titelverteidigung feierten die Recker Mädels dann vor zwei Jahren als zweites TE-Team den Aufstieg in die Westfalenliga.

Nach dem Aufstieg des SV Teuto Riesenbeck vor zwei Jahren und Arminia Ibbenbüren 2 in der vergangenen Saison hat der TE-Kreis nun mit vier überkreislichen Teams die Höchstmarke erreicht. In der aktuellen Saison streben die B-Mädchen des SC Preußen Lengerich den Bezirksliga-Aufstieg an.

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