Fußball: Turnier um den „W&H-Cup“ soll am 15. Januar 2022 steigen / Gladbach und Leverkusen sagen zu
Licht am Ende des Tunnels

Lengerich -

Noch liegt der Amateursport coronabedingt brach. Doch der SC Preußen weckt Hoffnung auf bessere Zeiten. So soll am 15. Januar 2022 wieder das internationale C-Junioren-Fußballturnier um den „W&H-Cup“ ausgetragen werden. Und eines zeichnet sich schon jetzt ab: Der Budenzauber verspricht mehr Klasse denn je.

Dienstag, 23.02.2021, 17:12 Uhr aktualisiert: 26.02.2021, 17:50 Uhr
Junioren-Fußball der Spitzenklasse vor gut gefüllten Zuschauerrängen – das wird es im kommenden Jahr wieder geben, denn das Turnier um den „W&H-Cup“ soll am 15. Januar 2022 in der Lengericher Dreifachhalle über die Bühne gehen.
Junioren-Fußball der Spitzenklasse vor gut gefüllten Zuschauerrängen – das wird es im kommenden Jahr wieder geben, denn das Turnier um den „W&H-Cup“ soll am 15. Januar 2022 in der Lengericher Dreifachhalle über die Bühne gehen. Foto: Jörg Wahlbrink

Betrifft es den Sport im Allgemeinen, dann sind wirklich gute Nachrichten selten in dieser schwierigen Zeit. Veranstaltungen werden abgesagt, und abzuwarten bleibt, wann wieder ein Stück Normalität in den Alltag zurückkehrt. Doch in Lengerich wird das Licht am Ende des Tunnels ein bisschen heller. „Im nächsten Jahr soll das Turnier um den W&H-Cup wieder ausgetragen werden. Wir haben grünes Licht erhalten, dass wir das Jugendfußballturnier organisieren dürfen“, teilt Ulrich Börger vom SC Preußen mit.

Nun ist zum gegenwärtigen Zeit noch nicht absehbar, inwieweit Corona Anfang 2022 beherrschbar sein wird. Dennoch ist die Ankündigung, dass es mit dem internationalen Indoor-Kick im kommenden Jahr weitergehen soll, ein Mut machendes Signal, nachdem die Veranstaltung in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Ausrichtung von Wettbewerben ausfallen musste. Der Termin für 2022 steht schon fest. Am 15. Januar (Samstag) wird in der Lengericher Dreifachhalle der Nachfolger des letzten Siegers – es war der VfL Wolfsburg – ermittelt.

Auf der Homepage kündigt der SC Preußen mit Blick auf die Neuauflage des Turniers für U-13-Mannschaften Außergewöhnliches an: „Wir versprechen . . . es wird noch besser und größer als je zuvor“, heißt es dort. Börgers Worten ist zu entnehmen, dass das keine leere Versprechung ist. „Wir haben schon viele Zusagen. Offensichtlich waren wir die Ersten, die sich aus der Deckung getraut haben.“ Bereits elf Nachwuchsteams von Clubs aus dem Profi-Sektor hätten ihre Teilnahme angekündigt. Es erweckt den Anschein, als entwickle sich der Budenzauber in Lengerich immer mehr zu einem Selbstläufer.

Wenn es im Herbst zur Gruppenauslosung kommt, dann befinden sich erstmals auch die U-13-Mannschaften von Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach in der Trommel. „Den Gladbachern und Leverkusenern laufe ich schon zehn Jahre hinterher“, sagt Turnierkoordinator Börger. „Ich bin froh, dass es 2022 endlich klappt.“

Bei Bayer Leverkusen gab es im vergangenen Jahr große Veränderungen in der Jugendabteilung. Seit dem 1. Juli ist der frühere Bundesliga-Profi Thomas Eichin, der zwischen 2013 und 2016 auch Sportchef bei Werder Bremen war, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Neuer Cheftrainer der Leverkusener U 19 ist Sven Hübscher, der in der Saison 2019/20 bis zum 17. Spieltag Trainer des damaligen Drittligisten SC Preußen Münster war.

Offensichtlich hat es sich in den Nachwuchsleistungszentren der Profi-Clubs herumgesprochen, dass das Turnier um den W&H-Cup eine reizvolle Plattform bietet, um sich mit anderen Top-Teams zu messen. Auch die U 13 des nordholländischen Erstligisten AZ Alkmaar, die 2020 mit technisch versiertem Angriffsfußball niederländischer Prägung in Lengerich begeisterte, wird wieder dabei sein. „Hannover 96 hat sogar von sich aus angefragt, oft sie wieder mitspielen dürfen“, erklärt Börger.

Elf Clubs haben schon zugesagt. Neben Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg, Hannover 96 und AZ Alkmaar sind es Werder Bremen, der Hamburger SV, der FC St. Pauli, der VfL Osnabrück, Arminia Bielefeld und der SC Paderborn.

Derzeit arbeiten Börger und sein Team noch an einem ganz großen Deal. So soll auch der U 13 von Ajax Amsterdam die Teilnahme am Lengericher Budenzauber schmackhaft gemacht werden. Sollte das klappen, dann wäre es definitiv der Ritterschlag für das Turnier, denn nach wie vor gilt die Fußballschule von Ajax europaweit als das Nonplusultra in der Ausbildung junger Fußballer.

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