Reitsportvereine reagieren präventiv auf den Herpesvirus-Ausbruch / RV Lengerich: Reiten nur für Mitglieder
„Katastrophe für den Pferdesport“

Tecklenburger Land -

Erst Corona – jetzt auch noch Herpes. Die Reitsportszene ächzt unter einer Last von Seuchen, die jegliche Aktivitäten zu einem risikobehafteten Unterfangen werden lassen. Auch die heimischen Reitvereine reagieren auf die wachsende Bedrohung. Von Heiner Gerull
Donnerstag, 04.03.2021, 18:26 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.03.2021, 18:26 Uhr
In einer Reihe: Siegerehrungen in dieser Form wird es bei ländlichen Reitturnieren auf absehbare Zeit wohl nicht mehr geben.
In einer Reihe: Siegerehrungen in dieser Form wird es bei ländlichen Reitturnieren auf absehbare Zeit wohl nicht mehr geben. Foto: WN
Die Corona-Pandemie brachte den Reitsport im vergangenen Jahr nahezu auf allen Ebenen zum Erliegen. Und als würde die Seuche die Reitsportszene nicht schon genug belasten, sorgte der Ausbruch des Equinen Herpesvirus (EHV 1) beim internationalen Reitturnier CES Valencia Ende Februar für neue Bedrohung. Bekannt ist inzwischen, dass auch fünf deutsche Pferde dem Virus zum Opfer gefallen und verendet sind. Der Weltreiterverband FEI hat reagiert, indem er nahezu alle internationalen Turniere in zehn europäischen Ländern bis einschließlich 28. März absagte. Zugleich empfahl die Organisation den nationalen Verbänden, ähnlich zu verfahren. Auch auf lokaler Ebene ist die Sorge groß, dass das Virus sich hier verbreitet.
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