Reiten: ZRFV Lienen beim „K+K-Cup 2020“
Große Emotionen zum Auftakt

Lienen/Münster -

Für Felix Haßmann begann 2020 so, wie das vergangene Jahr endete: erfolgreich. Dieser Trend soll sich für den Springreiter vom ZRFV Lienen beim "K+K-Cup 2020“ fortsetzen, zumal das traditionsbehaftete Turnier in Münster quasi ein Heimspiel für den amtierenden Deutschen Meister ist.

Mittwoch, 08.01.2020, 21:00 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 16:42 Uhr
Im vergangenen Jahr hatte Felix Haßmann Balzaci an den Start gebracht. Am Mittwochabend wurde der 16-jährige Westfalen-Hengst am ersten Tag des „K+K-Cups 2020“ in der Halle Münsterland in den Ruhestand verabschiedet.
Im vergangenen Jahr hatte Felix Haßmann Balzaci an den Start gebracht. Am Mittwochabend wurde der 16-jährige Westfalen-Hengst am ersten Tag des „K+K-Cups 2020“ in der Halle Münsterland in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Jürgen Peperhowe

Große Emotionen zum Auftakt des Reitsportfestivals „ K+K-Cup 2020“. Als sich bei der Hengstgala am Mittwochabend 44 Hengste von 19 Stationen dem fachkundigen Publikum präsentierten, stand auch Felix Haßmann vom Zucht-, Reit- und Fahrverein Lienen im Rampenlicht. Die große Bühne in der Halle Münsterland bot ihm eine angemessene Plattform, um seinen 16-jährigen Westfalen-Hengst Bal­zaci in den Ruhestand zu verabschieden. Zugleich war die Veranstaltung ein Appetitanreger für die kommenden Tage, die mit dem Springen um den „Großen Preis“ am Sonntag ab 15.45 Uhr ihren Höhepunkt finden.

Für Haßmann war es ein Abend, an dem mit dem letzten großen Auftritt von Balzaci viele schöne Erinnerungen geweckt wurden. Denn mit dem Westfalen-Hengst hatte der Lienener auf Deutschen Meisterschaften und anderen hochkarätigen Turnieren Top-Platzierungen gefeiert. „Er soll jetzt seinen Ruhestand genießen. Ich danke ihm für 13 Jahre unglaublichen Sport“, sagt Haßmann, dessen erfolgreiches Pferd künftig auf dem Gestüt Bonhomme in Brandenburg untergebracht ist.

Gleichwohl blieb Felix Haßmann nicht viel Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen, denn in der Halle Münsterland warten schon die nächsten Herausforderungen auf ihn. Beim „K+K-Cup 2020“ wird er fünf Pferde in verschiedenen Prüfungen satteln. „Es ist ein richtig schönes Turnier und dann auch noch quasi vor der eigenen Haustür. Das bietet eine gute Gelegenheit, um das Jahr erfolgreich anzufangen“, sagt der Springreiter, der am vergangenen Freitag seinen 34. Geburtstag feierte.

Beim „Großen Preis“ wird er Balance, Vollschwester von Balzaci, an den Start bringen; ein durchaus gutes Omen, denn auf der zwölfjährige Fuchsstute wurde er 2019 Dritter in Münster. Auch Carla gehört zu seinem Aufgebot. Mit der elfjährigen Oldenburger-Stute hatte der Lienener erst am vergangenen Sonntag beim Großen Preis von Gahlen, einer Prüfung auf Drei-Sterne-Niveau, Platz drei belegt. Sein Bruder Toni wurde dort auf dem zehnjährigen Holsteiner Contendrix Zweiter hinter Siegerin Angelique Rüsen. Mit Cayenne WZ hatte Haßmann beim Turnier des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen zudem noch die Zwei-Sterne-Hauptprüfung gewonnen, sodass sich der Auftakt ins Jahr 2020 überaus erfolgreich für ihn gestaltete.

In Münster wird der Springreiter Cayenne WZ allerdings nicht an den Start bringen. „Er wird eine Woche später in Leipzig gehen“, kündigt Haßmann an. Auf dem Holsteiner Schimmelhengst hatte der 34-Jährige in Balve im Sommer vergangenen Jahres seinen größten Triumph der jüngsten Vergangenheit gefeiert, als er sich in einem atemberaubenden Stechen gegen Jan Wernke (Holdorf) durchgesetzt hatte und erstmals Deutscher Meister wurde.

Die Wege der beiden Springreiter werden sich beim „K+K-Cup“ erneut kreuzen. Beide wollen mitmischen, wenn es darum geht, Vorjahressiegerin Kathrin Eckermann zu entthronen. „Die Halle ist ja recht klein“, sagt Haßmann. „Aber die super Stimmung macht alles wett.“ Von diesem Ambiente will sich der amtierende Deutsche Meister auch in den kommenden Tagen stimulieren lassen.

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