Fußball: Kreisliga A
Der VfL Ladbergen startet „Mission Klassenerhalt“

Ladbergen -

Die Ausgangslage beim VfL Ladbergen weckt vor der Fortsetzung der Rückrunde nicht gerade Hoffnung; dazu ist die Bilanz der ersten Halbserie zu mager. Gleichwohl gibt sich der VfL kämpferisch.

Donnerstag, 23.01.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 23.01.2020, 17:44 Uhr
Simon Richter (am Ball) will mit dem VfL Ladbergen in den verbleibenden 14 Saisonspielen richtig Gas geben, um noch den Klassenerhalt in der Kreisliga A zu bewerkstelligen.
Simon Richter (am Ball) will mit dem VfL Ladbergen in den verbleibenden 14 Saisonspielen richtig Gas geben, um noch den Klassenerhalt in der Kreisliga A zu bewerkstelligen. Foto: Uwe Wolter

Den Fußballern des VfL Ladbergen steht das Wasser bis zum Halse in der Kreisliga A Tecklenburg. Das rettende Ufer ist zwar noch in Sichtweite. Um es aber zu erreichen, bedarf es schon einer besonderen Energieleistung. Trainer An­dreas Habben traut seiner Mannschaft diesen Kraftakt in den verbleibenden 14 Punktspielen der Rückrunde zu: „Es wäre doch fatal, wenn wir jetzt schon aufgäben.“

Grundlage für eine erfolgreiche Aufholjagd ist eine intensive Vorbereitung. In dieser Hinsicht mobilisiert der VfL sämtliche Kräfte. Von Resignation ist beim Tabellen-Schlusslicht der A-Liga nichts zu verspüren. Eher das Gegenteil ist der Fall, wie man Habbens Worten entnehmen kann: „Die Trainingsbeteiligung ist überragend. Am Montag waren 20, am Dienstag 18 und am Freitag 23 Spieler anwesend“, so der Coach. Das ist das Fundament, auf dem etwas entstehen soll: der Klassenhalt.

Freilich muss da schon vieles passen, um dieses Ziel zu erreichen. Der VfL gewann in den 16 Spielen vor der Winterpause nur einmal – überraschenderweise gegen den SC Halen. Zudem gab es drei Unentschieden, darüber hinaus aber nur Niederlagen, sodass die Winterbilanz von sechs Punkten eigentlich kaum Anlass zur Hoffnung gibt.

Da die Spielordnung im Kreisliga-Oberhaus zunächst nur zwei Absteiger vorsieht, ist der erste Nichtabstiegsplatz, den im Moment SW Esch mir zehn Punkten einnimmt, für die Ladberger zwar noch in Reichweite. Doch dass am Saisonende Platz 14 zum Klassenerhalt reichen wird, darauf sollte sich der Club nicht verlassen. Denn die Zahl der Absteiger dürfte sich in der A-Liga auf drei Mannschaften erhöhen.

Maßgeblich hängt das vom Abschneiden der TE-Clubs in der Bezirksliga ab. Und da dort mit Cheruskia Laggenbeck und dem SC Hörstel zwei Vereine aus dem hiesigen Fußballkreis gefährdet sind, muss man beim VfL schon auf Platz 13 blicken. Denn sollten Laggenbeck oder Hörstel absteigen, dann würden drei Mannschaften aus der A- in die B-Liga absteigen. Erwischte es gar beide TE-Clubs in der Bezirksliga, dann bliebe es in der A-Liga bei drei Absteigern. Dafür würde aber in der Kreisliga B das Relegationsspiel der Tabellenzweiten der Staffeln eins und zwei hinfällig. Um auf der sicheren Seite zu sein, müsste der VfL 13. werden und somit noch drei Teams hinter sich lassen.

In erster Linie ist es die veränderte Personallage, die dem Coach Hoffnung verleiht. Zwar gab es in der Winterpause keine Neuzugänge. Dafür haben sich aber Michael Reinker nach zweieinhalbmonatiger Verletzungspause und Lukas Richter, der aufgrund eines Kreuzbandrisses gar die gesamte Hinserie gefehlt hatte, zurückgemeldet. „Und dann können wir ja auch wieder auf Denis Qoraj zurückgreifen“, sagt Habben. Zehn Wochen lang mussten die Ladberger auf ihren Kapitän verzichten. Auch das war mit ein Grund für die rasante Talfahrt.

Zurzeit fehlt nur Fabian Büker. Sven Temme und Jannik Potthoff mussten zuletzt zwar auch mit dem Training aussetzen. Beide hatten sich Bänderdehnungen im Knöchel zugezogen, doch das sind Blessuren, die bald ausgeheilt sein dürften. Spätestens dann heißt es beim VfL: Volles Kraft voraus für die „Mission Klassenerhalt“.

► Am Sonntag bestreitet der VfL Ladbergen sein erstes Testspiel. Ab 14.30 Uhr geht es auf der Sportanlage „Zur Königsbrücke“ gegen den B-Ligisten BSV Brochterbeck. Weitere Testspiele: gegen den BSV Ostbevern (Freitag, 31. Januar), beim Hagener SV (Sonntag, 2. Februar), gegen den 1. FC Nordwalde (Freitag, 7. Feb.), gegen Greven 09 (Sonntag, 9. Feb).

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