Handball: Bezirksliga
Beim 20:22 gegen Ochtrup war für die HSG Hohne/Lengerich mehr drin

Lengerich -

Den Gegner – noch dazu in eigener Halle – feiern zu sehen, das macht keinen Spaß. Doch genau musste der Trainer der HSG Hohne/Lengerich, Daniel Bieletzki, am Sonntagabend über sich ergehen lassen.

Sonntag, 02.02.2020, 20:51 Uhr aktualisiert: 02.02.2020, 21:00 Uhr
Nach guter erster Hllbzeit und einen 5:0-Startlauf taten sich die Männer in Rot von der HSG Hohne/Lengerich im zweiten Durchgang immer schwerer, zum Torerfolg zu kommen.
Nach guter erster Hllbzeit und einen 5:0-Startlauf taten sich die Männer in Rot von der HSG Hohne/Lengerich im zweiten Durchgang immer schwerer, zum Torerfolg zu kommen. Foto: Uwe Wolter

„Gerade heute ist das schade, wo wir dem Tabellenführer Paroli geboten haben“, sagte Bieletzki mit enttäuschtem Gesichtsausdruck nach der 20:22 (13:9)-Niederlage gegen Arminia Ochtrup. „Die erste Halbzeit haben wir dominiert und haben eine tolle Anfangsphase erwischt, sind mit 5:0 in Führung gegangen. Dann haben wir sie etwas kommen. Aber alles in allem hatten wir eine schöne erste Halbzeit gespielt“, fand Bieletzki am Ende der Bezirksligapartie.

Danach hatte die HSG gegen den Tabellenführer bis zum 18:16 weiterhin alle Trümpfe in der Hand. Doch dann kippte so allmählich das Spiel zu Gunsten der Gäste aus Ochtrup. „In der zweiten Halbzeit kam dann auch der eine oder andere Fehler dazu. Und wir haben auch zum Teil wirklich fahrlässig die Chancen liegen gelassen“, nannte Lengerichs Trainer als Grund für die sich anbahnende Niederlage.

Nach dem 18:18-Ausgleich (50. Minute) gingen die Gäste mit 20:18 in Führung. Diesen Vorsprung gaben sie nicht mehr aus der Hand. Auch nicht in der Phase, als die Arminia zwei Zeitstrafen aufgebrummt bekam. Die HSG konnte ihre Chancen nicht nutzen und verlor am Ende trotz über weite Strecke starken Leistung mit zwei Toren Unterschied. „Ein Punkt wäre heute drin gewesen und auch verdient gewesen. Ärgerlich, einfach ärgerlich“, trauerte Bieletzki diesem einen Bonuspunkt zu Recht hinterher.

Am kommenden Sonntag (18 Uhr) sind die Lengericher zu Gast bei der Warendorfer SU.

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