Handball-Landesliga: TV Kattenvenne erwartet Schlusslicht TV Vreden
„Wer mehr will, holt zwei Punkte“

Lienen-Kattenvenne -

Der TV Kattenvenne will am Sonntag einen großen Schritt Richtung Ligaerhalt machen. Dazu wäre es von Vorteil, Schlusslicht TV Vreden mit einer Niederlage heimzuschicken.

Freitag, 07.02.2020, 21:16 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 18:06 Uhr
Mario Postert und der TVK wollen am Sonntag gegen den TV Vreden einen Heimsieg feiern.
Mario Postert und der TVK wollen am Sonntag gegen den TV Vreden einen Heimsieg feiern. Foto: Jörg Wahlbrink

Da darf man schon von einem klassischen Kellerduell sprechen, wenn der TV Kattenvenne am Sonntag (17 Uhr) als Tabellenelfter in eigener Halle auf den Tabellenvierzehnten TV Vreden trifft. „Für beide Mannschaften ist es da Pflicht zu punkten“, unterschreibt Kattenvennes Trainer Florian Schulte diese Feststellung. Im Hinspiel setzte sich der TVK knapp mit 23:22 durch. „In Verden haben wir glücklich gewonnen in einem umkämpften Spiel, deswegen gehe ich davon aus, das es am Sonntag ähnlich laufen wird“, erwartet Schulte.

Die Vredener dürften seit dem vergangenen Wochenende neue Hoffnung im Abstiegskamp schöpfen, gewannen sie doch das Kellerderby gegen SuS Neuenkirchen mit 29:24 und zogen somit mit dem Landesliga-Vorletzten gleich. Jetzt wollen die Gäste, die wieder auf Julius Jetter setzen können. in der Kattenvenner Ölberghalle nachlegen. „Der war im Hinspiel noch nicht dabei. Jetzt macht er die Achse im Rückraum komplett“, erklärt Schulte, der selbst am Sonntag auf Nico Postert und Frederic Bassfeld wegen Urlaubs verzichten muss.

Die Gastgeber haben die eindeutig bessere Ausgangssituation. Der TVK hat als Elfter zehn Punkte, Vreden kommt mit nur sechs Punkten angereist. Mit einer Wiederholung des Hinspielerfolgs würde die Schulte-Sieben ihre Vorsprung auf das Tabellenschlusslicht auf sechs Zähler ausbauen. „Nach der Leistung in Loxten setze ich darauf, das meine Jungs etwas wacher sind und mit voller Konzentration und Motivation auf dem Platz stehen“, erwartet er TVK-Coach von seiner Truppe. „Es wird sicherlich eng und ich bin mir sicher, die Mannschaft, die mehr will, nimmt auch die zwei Punkte mit.“

Ein handballerischer Leckerbissen ist am Sonntagabend nicht zu erwarten. Es dürfte eher ein Spiel auf Biegen und Brechen geben. Beide Seiten sind dringend auf Punkte angewiesen. Zuletzt beim 24:31 in Loxten hat der TVK nicht sein Leistungslimit abrufen können. Da war sicherlich mehr drin. Darum ist es jetzt am Sonntag um so dringlicher, sich an die eigene Nase zu fassen und die für einen Heimsieg benötigte Leistung abzurufen. im Erfolgsfall ist zwar für den Aufsteiger aus Kattenvenne noch nichts entschieden, denn die Saison ist noch lang. Aber es wäre schon ein Schritt in Richtung angestrebten Klassenerhalt.

Mit dem TV Vreden als Tabellenletzter kommt aber keineswegs nur Laufkundschaft in Kattenvenne vorbei. Die Vredener waren in fast allen Spielen stets auf Tuchfühlung mit dem Gegner. Kaum einmal kassierte der aktuelle Inhaber der „Roten Laterne“ eine wirklich heftig Klatsche. Die Gäste dürfen nicht unterschätz werden, sonst kann der Schuss schnell nach hinten losgehen.

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