Lienen
Standortbestimmung für SW Lienen

Lienen -

93 Tage sind die A-Liga-Fußballer von SW Lienen nun schon ohne Pflichtspiel. Am Sonntag soll es endlich wieder losgehen – mit dem Heimspiel gegen den SC Falke Saerbeck. Die Frage, die sich aufdrängt, lautet: Wo stehen die Schwarz-Weißen?

Freitag, 28.02.2020, 13:36 Uhr aktualisiert: 28.02.2020, 19:20 Uhr
So energisch wie in dieser Szene will Lienens Felix Fiegenbaum (li.) auch am Sonntag zu Werke gehen.
So energisch wie in dieser Szene will Lienens Felix Fiegenbaum (li.) auch am Sonntag zu Werke gehen. Foto: Jörg Wahlbrink

93Tage sind es, die zwischen dem letzten Pflichtspiel des vergangenen und dem ersten neuen Jahres lagen – dementsprechend ist das Heimspiel von SW Lienen gegen den VfL Büren am Sonntag auch eine Standortbestimmung für die Schwarz-Weißen.

„Wir haben in der Winterpause unser Augenmerk darauf gelegt, unsere Defensive zu stabilisieren“, erläutert Trainer Maik Horstkotte im Rückblick auf die lange Winterpause. 53 Treffer erzielte der heimische A-Ligist in 18 Saisonspielen; besser war nur Spitzenreiter TuS Graf Kobbo Tecklenburg. Auf der anderen Seite kassierten die Lienener aber auch 63 Tore; nur beim Tabellenvorletzten SV Dickenberg „klingelte“ es häufiger.

Allein aus diesen Zahlen ergab sich, wo Horstkotte während der langen Winterpause seinen Schwerpunkt in der Trainingsarbeit gesetzt hat. „Ich hoffe, wir haben aus Fehlern gelernt“, sagt er. Die noch im alten Jahr vereinbarten Testspiele ließen nur in begrenztem Maße Rückschlüsse zu, da einige Begegnungen witterungsbedingt abgesagt werden mussten.

Man darf gespannt darauf sein, was sich die Schwarz-Weißen haben einfallen lassen. Das Spiel gegen Falke Saerbeck wird eine Antwort auf diese Frage liefern. Allerdings vermochte auch Horstkotte am Freitag noch nicht zu sagen, mit welchem Personal er seinen Matchplan umsetzen will.

Sicher ist, dass Janek Neumann wegen eines grippalen Infektes am Sonntag fehlen wird. Darüber hinaus gibt es noch den einen oder anderen „Wackelkandidaten“, der angeschlagen ist. Endgültige Gewissheit, welche Formation zur Verfügung steht, wird es aber wohl erst am Sonntag geben. „Dennoch“, versichert Horstkotte, „werden wir gegen Saerbeck wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten.“

Als Gradmesser für seine Erwartungen mag das Hinspiel dienen, das die Lienener mit 3:2 gewannen. Am 1. September lagen sie bis zur 87. Minute noch mit 1:2 hinten, doch in der 87. und der vierten Minute der Nachspielzeit münzten sie den Rückstand durch Treffer von Marc André Hoff und Philip Winkler noch in einen 3:2-Sieg um.

 

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