Offensivspektakel beim 2:2-Remis gegen Falke Saerbeck
SW Lienens Mut nur teilweise belohnt

Lienen -

Schwarz-Weiß Lienen ist zwar noch nicht ganz aller Abstiegssorgen ledig. Doch gestern zeigte die Mannschaft einmal mehr, weshalb sie eine Bereicherung für die Kreisliga A ist.

Sonntag, 01.03.2020, 20:58 Uhr
Dicke Luft vor dem Saerbecker Tor: Lienens Marc-André Hoff (Nr 33) im Luftduell mit Saerbecks Keeper Max Dickmänken.
Dicke Luft vor dem Saerbecker Tor: Lienens Marc-André Hoff (Nr 33) im Luftduell mit Saerbecks Keeper Max Dickmänken. Foto: Jörg Wahlbrink

Zum erhofften Sieg hat es zwar nicht gereicht. Doch beim 2:2 (1:1)-Remis von Schwarz-Weiß Lienen gegen den SC Falke Saerbeck zeigte sich einmal mehr, weshalb die Schwarz-Weißen eine Bereicherung für die Kreisliga A sind. Das Team von Trainer Maik Horstkotte , Sebastian Ruwisch und Andreas Horstmeier steht für Offensivfußball. Den wollen die Zuschauer sehen, auch wenn ihre Mannschaft nicht als Sieger vom Platz geht.

Sicherlich gehört es zum Lernprozess einer jungen Mannschaft, wenn sie es nicht versteht, das Momentum zu nutzen. Zwei Mal legten die Lienener einen Treffer vor, doch obwohl nach dem 2:1 Chancen da waren, den Sack zuzubinden, stand am Ende ein 2:2-Unentschieden. Zumindest Horstkotte konnte damit leben. „Sicherlich hätte ich lieber gewonnen“, sagte der SWL-Coach, „doch das 2:2 ist wohl das gerechtere Ergebnis, weil auch die Saerbecker Möglichkeiten hatten, den Siegtreffer anzubringen.“

Die Schwarz-Weißen erwischten einen Auftakt nach Maß, denn in der dritten Minute fing Louis Hawerkamp den Ball nach einem zu kurz geratenen Befreiungsschlag des Saerbecker Keepers ab. Gedankenschnell leitete er die Kugel zu Philip Winkler weiter, der Falkes Schlussmann mit einem Lupfer zum 1:0 überlistete.

Doch die Elf von Saerbecks Trainer Holger Alhaus ließ sich nicht beeindrucken und forcierte ihr Angriffsspiel. Der Lohn folgte in der 36. Minute, als Falke-Goalgetter Felix Steuter zum 1:1-Ausgleich einlochte.

In Halbzeit zwei entwickelte sich ein ähnliche Dramaturgie wie im ersten Durchgang. Kaum zwei Minuten waren gespielt, als Yannik Lunow erneut Winkler bediente. Der behielt auch beim zweiten Mal vor dem gegnerischen Kasten die Nerven und traf zum 2:1.

Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Die Schwarz-Weißen kamen einige Male vor die Saerbecker Box, doch mit Glück und Geschick blieb der SC Falke in der Spur. In der 65. Minute fiel schließlich das 2:2 durch Dennis Teupen.

Auch nach dem Treffer suchten beide Teams die Entscheidung. Die größte Möglichkeit besaß Lunow, als er allein vor dem Falke-Keeper auftauchte. Später traf Jannis Kampelmann nur den Pfosten. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten 2:2-Remis, einem Ergebnis, mit dem beide Mannschaften leben konnten.

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