Kreisliga A: Sieg gegen Teuto Riesenbeck
3:1 – SW Lienen mit Herz und Verstand

Lienen -

Im Gegensatz zur vergangenen Woche boten die Fußballer von SW Lienen im Spiel gegen Teuto Riesenbeck nicht nur Fußball mit Herz, sondern auch mit Verstand.

Sonntag, 08.03.2020, 21:28 Uhr
Lienens Julian Stumpe (re.) war einer der Aktivposten beim 3:1-Sieg der Schwarz-Weißen gegen Teuto Riesenbeck.
Lienens Julian Stumpe (re.) war einer der Aktivposten beim 3:1-Sieg der Schwarz-Weißen gegen Teuto Riesenbeck. Foto: Jörg Wahlbrink

Wäre es gestern Nachmittag nicht so nass und regnerisch gewesen, hätten den Lienener Fußballfreunden die Kaltgetränke auf der Kirmes sicherlich geschmeckt. Denn mit einem 3:1 (1:0)-Sieg gegen Teuto Riesenbeck verbreiteten die Schwarz-Weißen beste Festtagsstimmung unter ihren Anhängern.

Es ging schon gut los. Denn in der zweiten Minute war Dominik Kahl zur Stelle und köpfte den Ball nach Flanke von Louis Hawerkamp zur Lienener 1:0-Führung in die Maschen. Wer jetzt einen „wilden Ritt“ in der Lienener OEG Arena erwartet hatte, wurde bald eines Besseren belehrt. So waren die Lienener weit davon entfernt, „Harakiri-Fußball“ zu spielen.

Trotz aller Offensivbemühungen vergaßen sie nicht die Absicherung nach hinten. Wohldosiert fuhren sie ihre Angriffe aus einer gestaffelten Abwehr. Jannis Kampelmann hatte noch vor dem Seitenwechsel die Chance, seine Mannschaft höher in Führung zu bringen.

Kurzzeitig erweckte es den Anschein, als sollte sich diese Nachlässigkeit rächen, denn in der 48. Minute kam Teuto durch Mario Heeke zum 1:1. Doch die Lienener behielten kühlen Kopf und warteten weiter geduldig auf ihre Chance. Die kam in der 58. Minute. Kurz nach ihren Einwechslungen legte Max Warkentin auf Philip Winkler ab, der flach zum 2:1 für seine Farben einschoss. Der Goalgetter stand nicht in der Startformation, weil er leicht verletzt war und seine Blessuren noch nicht vollständig auskuriert hatte. Was er für seine Mannschaft wert ist, stellte er gestern wieder unter Beweis. Lienens Torhunger war damit aber noch nicht gestillt. In der 80. Minute war diesmal Winkler der Vorarbeiter, der Julian Stumpe in Szene gesetzt hatte, der zum 3:1-Endstand abschloss.

Die Schwarz-Weißen verdienten sich den Sieg, weil sie sicher in der Abwehr standen und hinten praktisch nichts anbrannte. Zudem ließen sie weitere gute Möglichkeiten aus, sodass der Sieg gar höher hätte ausfallen können. „Wir haben die Ruhe behalten und wenig Fehler gemacht“, sagte Trainer Sebastian Ruwisch.

Insofern war der Erfolg gegen Teuto auch das Produkt einer gehörigen Portion Lernfähigkeit. Am kommenden Sonntag wartet das nächste „Sechs-Punkte-Spiel“ auf die Mannschaft. Dann geht es zur ISV II.

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