Kreisliga A
Heemann sieht Preußen Lengerich gut aufgestellt

Lengerich -

Preußen Lengerich hat drei Meisterschaftsspiele und ein Pokalspiel in der noch jungen Saison bestritten. Für eine Standortbestimmung ist es noch zu früh, doch ein erster Trend kündigt sich bereits an.

Montag, 21.09.2020, 17:54 Uhr
Flamur Zeqiri (blau-weißes Trikot) trug sich auch am Sonntag beim SC Preußen Lengerich in die Torschützenliste ein.
Flamur Zeqiri (blau-weißes Trikot) trug sich auch am Sonntag beim SC Preußen Lengerich in die Torschützenliste ein. Foto: Jörg Wahlbrink

Vier Pflichtspiele haben die Preußen in der neuen Saison bislang absolviert und drei von denen gewonnen. Dass die Kreisliga A auch eine Wundertüte sein kann, diese Erfahrung machten die Lengericher bei der durchaus überraschenden 1:2-Niederlage beim SC VelpeSüd . „Aber noch ist es zu früh abzuschätzen, wohin die Reise geht“, lautet die grundsätzliche Einschätzung von Preußens Trainer Pascal Heemann .

In der Tat lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum beurteilen, ob sich einer von den vermeintlichen Außenseitern in der Spitzengruppe festzusetzen vermag. „Überraschend ist, dass die zweite Mannschaft der SpVg. Ibbenbüren oben mitmischt“, erklärt Heemann, der allerdings relativierend hinzufügt, dass der Unterbau der Ibbenbürener „Ersten“ stark besetzt sei, weil in der Reserve der eine oder andere Spieler zu finden sei, „der im Jahr zuvor noch in der Ersten mitgekickt hat“, sagt Heemann.

Preußens Erfolge gegen Arminia II (3:0) und SV Dickenberg (5:0) sowie das 5:0 im Pokal gegen Dickenberg darf getrost unter der Kategorie „Pflichtsiege“ abgeheftet werden. Dagegen war die Niederlage bei A-Liga-Aufsteiger Velpe ärgerlich und keineswegs eingeplant. Jedoch zeige dieses Ergebnis, so der Coach, dass selbst die Top-Teams der Liga vor unangenehmen Überraschungen keineswegs gefeit seien. „Man muss das auch mal eingestehen, dass Velpe an diesem Tag besser war als wir“, räumt der Trainer ein.

Eine ähnliche Erfahrung wie die Lengericher machte am vorvergangenen Sonntag übrigens der VfL Büren, der ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählt. So wurden die Bürener beim 0:1 in Dreierwalde in ähnlicher Weise auf dem falschen Fuß erwischt wie zeitgleich die Lengericher in Velpe.

„Immerhin hat die Mannschaft eine Reaktion auf die Niederlage gezeigt und mit zwei Siegen die richtige Antwort gegeben“, verkündet Heemann und attestiert seinem Team damit ein gewisses Maß an Lernfähigkeit.

Für die Bewährungsproben gegen die Schwergewichte der Liga sieht er sein Team jedenfalls gut aufgestellt. Das zeigt sich besonders in den Heimspielen, in denen mehr als die zur Einwechslung erlaubten vier Akteure auf der Bank Platz nehmen. Heemann will damit auch nach außen hin Stärke demonstrieren. „Das werden weiterhin beibehalten“, betont der Coach.

Bis auf Rekonvaleszent Mahmut Akbas schöpft der SC Preußen personell aus dem Vollen – eine Situation, die sich jeder Trainer wünscht. Davon profitiert auch die „Zweite“, die bei den Spielen der Kreisliga B stets mit voller Kapelle antritt. „Mittelfristig“, sagt Heemann, „wäre es sogar eine Überlegung wert, wieder eine dritte Mannschaft für den Spielbetrieb zu melden.“

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