Kreisliga A: Schwarz-Weiß Lienen unterliegt Westfalia Hopsten mit 0:4
Gastgeber treffen nur das Holz

Lienen -

Maik Horstkotte, Trainer von SW Lienen, hat gegen Westfalia Hopsten eigentlich ein gutes Spiel seiner Elf gesehen. Allerdings: die Gäste entführen beim 0:4 drei Punkte. Viele Holztreffer bringen keine Tore.

Sonntag, 25.10.2020, 18:53 Uhr
Westfalia-Keeper Nick Lüttmann hatte im Spiel bei Schwarz-Weiß Lienen das Glück des Tüchtigen
Westfalia-Keeper Nick Lüttmann hatte im Spiel bei Schwarz-Weiß Lienen das Glück des Tüchtigen Foto: Jörg Wahlbrink

„Wir hätten noch eine ganze Stunde spielen können – und immer noch kein Tor gemacht“. SWL-Trainer Maik Horstkotte haderte mit der Chancenverwertung seines Teams. Am Ende stand eine klare 0:4 (0:3)-Niederlage gegen Westfalia Hopsten auf dem Papier. „Wer keine Tore schießt, kann kein Spiel gewinnen.“

In der siebten Minute gingen die Gäste in Führung. Nach einem Eckball bekam die Abwehr den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum. Henrik Arntzen ließ sich nicht lange bitten und netzte zur 1:0-Führung für die Gäste ein.

Die Gastgeber ließen sich nicht beeindrucken. „Wir haben gut gespielt und viele Chancen erarbeitet – und uns nicht belohnt“ sah der Übungsleiter durchaus gute Ansätze seiner Elf. Gleich mehrfach scheiterten die Aktionen der schwarz.Weißen am Pfosten oder an der Querlatte – „oder wurden aus kurzer Distanz noch irgendwie neben das Tor befördert“, faste der Trainer die Spielweise zusammen.

In der 23. Minute fiel nach einer weiteren Standardsituation das 2:0. Nach einem Freistoß klärt die SWL-Abwehr zwar den ersten Ball, ist danach aber zu passiv, um den zurückkommenden Ball zu verteidigen – Lukas Mause schießt ein, SWL-Keeper Joshua Heinze ist machtlos.

Auch der dritte Treffer vor der Pause fällt nach einem Standard. Wieder entschärft die Abwehr den ersten Ball, die dann hereingespielte weite Flanke findet Bastian Stapper, der in der 31. Minute nahezu unbehindert das dritte Westfalia-Tor markiert.

Auch nach der Halbzeit sind die Gastgeber aktiv und kämpfen um jeden Ball. Dennoch: Ein Tor will an diesem Tag einfach nicht gelingen – trotz mehrerer guter Möglichkeiten und auch aus kürzester Distanz. „Uns gelingt es nur das Holz zu treffen oder es knapp zu verfehlen, aber auf der falschen Seite.“

Das vierte Tor für die Westfalia fällt nach einem Konter in der 88. Minute, den Lukas Mause erfolgreich abschließt.

Was lernt Schwarz-Weiß aus einem solchen Spiel? Horstkotte: „Ein gebrauchter Tag für uns. Und es gilt: Weitermachen – was anderes geht nicht.“

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