Lengerich
Wiedenbrück geht Fischer ins Netz

Freitag, 11.11.2011, 21:11 Uhr

Lotte - In einem vorgezogenen Spiel der Regionalliga West haben die Sportfreunde Lotte vor 653 Zuschauern beim SC Wiedenbrück 2000 ihre Tabellenführung untermauert. 2:0 (0:0) siegte die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis dank eines Treffers von Marcus Fischer . Marc Lorenz und Tim Gorschlüter waren nach abgesessener Gelbsperre wieder ins Team gerückt. Tabellenführer Lotte bleibt mit dem Sieg auch im 23. Spiel in Folge ungeschlagen.

Lotte begann druckvoll. Nach vier Minuten prüfte Marcus Fischer das erste Mal Wiedenbrücks Keeper Marcel Hölscher . Nach 18 Minuten war es Marc Lorenz, der nur Zentimeter am Tor der Platzherren vorbeizielte.

120 Sekunden später klärte die SC-Verteidigung erst einen Kopfball von André Wiwerink auf der Linie, ehe der umtriebige Fischer im Nachsetzen über das Tor schoss. Wiedenbrück war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ein Mal vor das Tor der Sportfreunde gelangt.

Die Partie verlagerte sich danach zusehends ins Mittelfeld und war geprägt von vielen Zweikämpfen, die oft in Fouls mündeten. Henning Grien­eisen und der Wiedenbrücker Stephan Boachie sahen dafür früh die gelbe Karte.

Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff war es abermals Lorenz, der beinahe die Lotter Führung erzielt hätte. Doch nach einem schnellen Konter rettet Hölscher seiner Mannschaft das zwischenzeitliche Unentschieden, mit dem beide Mannschaften in die Pause gingen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Lotte kam wieder zur ersten Tormöglichkeit, als Simon Engelmann kurz nach Wiederanpfiff Torwart Hölscher prüfte, der zur Ecke klärte. Wiedenbrücks Trainer Thomas Stratos wechselte kurz darauf ein zweites Mal, brachte mit Marvin Studtrucker einen Offensiven für den eher defensiv ausgerichteten Polen Lukas Krause. Ein Signal, dass Wirkung zeigte. Wiedenbrück wurde nun aktiver, ohne dabei aber wirklich gefährlich zu werden.

Walpurgis reagierte seinerseits, brachte Christian Schlösser für Engelmann (58). Fünf Minuten später scheiterte Fischer am starken Hölscher. Gerade als kaum noch jemand an ein Tor glaubte, war wieder einmal Marcus Fischer zur Stelle. Fabian Liesenfeld hatte sich über die linke Seite durchgesetzt und auf Fischer gepasst, der das Leder im langen Eck unterbrachte (77.). Kurz vor dem Ende dann die Entscheidung durch den eingewechselten Schlösser (89.) zum 2:0.

„Wir haben im gesamten Spiel keine Torchance zugelassen. Dennoch wurde es für uns zusehends schwerer, weil der Gegner tief stand und geschickt verteidigt hat. Das Tor hat sich Marcus verdient, weil er sich viele Chancen erarbeitet hat. Er ist einfach in exzellenter Form“, zog Trainer Maik Walpurgis sein Fazit.

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