Lotte
Geschichten rund um das Spitzenspiel

Donnerstag, 08.12.2011, 19:12 Uhr

Lotte - Trier und Lotte, fast 400 Kilometer trennten die Orte, und doch gibt es zwischen dem SV Eintracht und den Sportfreunden viele Parallelen. Vor allem das Spielsystem mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Akteuren, der kontrollierten Defensive und dem durchschlagskräftigen Angriff ähneln sich. Zudem produzierten die direkten Duelle der beiden weit mehr Schlagzeilen als andere Begegnungen.

» Für SF Lotte ist Eintracht Trier so etwas wie der Lieblingsgegner. In bisher sechs Aufeinandertreffen gelang den Moselstädtern überhaupt nur ein Unentschieden. Fünfmal ging Lotte als Sieger hervor.

» Das erste Duell der beiden überhaupt am 2. Dezember 2008 war eines der einprägsamsten, da beim 5:3-Sieg der Sportfreunde so viele Tore fielen wie in keinem anderen Regionalliga-spiel mit SFL-Beteiligung bis heute.

» Diese Partie benötigte seinerzeit drei Anläufe. Zum eigentlichen Spieltermin am 25. November 2008 war der Trierer Tross um Trainer Mario Basler mit dem Bus angereist. Wegen kräftigen Schneefalls musste das Spiel kurzfristig abgesagt werden. Neu angesetzt wurde es für den folgenden Dienstag. So lange blieb die Eintracht in einem Hotel in Osnabrück. Doch auch an jenem Tag konnte nicht gespielt werden, so dass der Trip gen Norden umsonst war und die Mannschaft die Heimreise antrat, um nur fünf Tage später wieder nach Lotte zu fahren. Darüber hinaus hat Mario Basler schlechte Erinnerungen an diesen Trip, wurden ihm aus dem Bus doch Geldbörse und Laptop gestohlen.

» Im letzten Spiel der Rheinpfälzer in Lotte am 25. September 2010 gab Andre Poggenborg sein Debüt für die Schwarz-Blauen, das aber eher unfreiwillig. Im Sommer war der Keeper vom Autobahnkreuz an die Mosel gewechselt, ehe er sich in der Vorbereitung einen Zehenbruch zuzog, lange ausfiel und dann hinter Andreas Lengsfeld im zweiten Glied stand. Lengsfeld sah in Lotte jedoch nach 90 Sekunden bereits die Rote Karte wegen einer Notbremse gegen Simon Engelmann. Daraufhin kam Poggenborg in seiner alten sportlichen Heimat zum ersten Einsatz für seinen neuen Verein und hütet seither konstant das Tor des SV Eintracht. Das Spiel ging 0:2 verloren. Dennoch sagt sein Trainer Roland Seitz: „Wir sind froh, dass wir den Andre haben.“

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