Volleyball
Tebu-Reserve und Halen feiern Meistertitel

Tecklenburger Land -

Zwei TE-Volleyballteams ließen am Wochenende die Sektkorken knallen. Die Volleyballerinnen des SC Halen feierten den vorzeitigen Titelgewinn in der Bezirksliga Frauen, und auch die Verbandsliga-Herren der Tebus machten die Meisterschaft perfekt.

Montag, 18.02.2019, 18:50 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 18:52 Uhr
Durch den 3:0 Erfolg beim TuS Bloherfelde haben die Verbandsliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys vorzeitig die Meisterschaft perfekt gemacht.
Durch den 3:0 Erfolg beim TuS Bloherfelde haben die Verbandsliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys vorzeitig die Meisterschaft perfekt gemacht. Foto: Josef Gaida

Zwei TE-Volleyballteams ließen am Wochenende die Sektkorken knallen. Die Volleyballerinnen des SC Halen feierten den vorzeitigen Titelgewinn in der Bezirksliga Frauen, und auch die Verbandsliga-Herren der Tecklenburger Land Volleys machten die Meisterschaft schon am vorletzten Spieltag perfekt.

Oberliga-Frauen

FC Schüttorf –

Tebu Volleys 0:3

Etwas mehr Durchsetzungsvermögen im Angriff hätte sich Tebu-Coach Julian Keller schon gewünscht und auch eine bessere Abwehrarbeit. So war der Auftaktsatz lange Zeit offen. In der Crunchtime agierten die Tebus in Block und Abwehr gut und gewannen den ersten Spielabschnitt mit 26:24. Die Umstellung im Aufschlagsspiel zahlte sich im zweiten Satz aus. Das war auch der Schlüssel zum deutlichen 25:16-Satzgewinn. Im dritten Spielabschnitt hatten die Tebus etwas Probleme, sich gegen die gute Schüttorfer Abwehr durchzusetzen. Der Satz war wieder enger, mit 25:21 waren die Gäste aber erneut erfolgreich. „Wir haben verdient gewonnen. Ganz wichtig war sicherlich auch, dass Serena Kampmann mit dabei war und ich Lisa Schönfeld so Pausen verschaffen konnte“, so Julian Keller, der mit seiner Mannschaft weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz steht.

Verbandsliga Männer

TuS Bloherfelde –

Tebu Volleys 2 0:3

Tebu-Trainer Zoltan Szilagyi konnte beim abstiegsgefährdeten TuS Bloherfelde personell nicht aus den Vollen schöpfen. Libero Oliver Gartemann musste kurzfristig passen, Fabian Niemöller und Sven Langenhorst reisten mit der ersten Herrenmannschaft nach Mondorf. So war es am Samstag keine Glanzleistung, die zum vorzeitigen Titelgewinn der Tebus führte. „Gestern mussten wir uns mit einer mittelmäßigen Leistung begnügen. Zum Glück hat es gereicht.“, räumte auch Tebu-Coach Zoltan Szilagyi nach dem Drei-Satz-Erfolg (25:19, 25:21, 25:18) ein. „Die „jungen Jungs“ haben sich die Meisterschaft wirklich verdient erspielt“, zogt Szilagyi schon vor dem letzten Spieltag ein positives Fazit.

Bezirksliga Frauen Süd

SC Glandorf –

SC Halen 58 2:3

Der SC Halen bleibt ungeschlagen und machte durch den 13. Saisonerfolg die Meisterschaft perfekt. (18:25, 26:24, 25:19, 22:25, 9:15).

Osnabrücker SC –

Tebu Volleys 2 1:3

Obwohl es für die zweite Garnitur der Tebus den dritten Sieg in Folge gab, ist sie im Abstiegskampf noch nicht aus dem Schneider. Vom Relegationsplatz trennen die Tebus lediglich zwei Zähler (17:25, 25:20, 20:25 und 16:25).

Bezirksklasse Osnabrück Süd Frauen

TV Scheldehausen 3 –

TV Hohne 2:3

Gute Werbung für den Heimspieltag am nächsten Wochenende machten die Volleyballerinnen des TV Hohne durch den Überraschungserfolg beim Tabellenzweiten. Schon von Beginn an wurde deutlich, dass sich der TVH etwas vorgenommen hatte. Der Auftaktsatz verlief bis zum Stand von 10:10 ausgeglichen. Nach einem 13:16-Rückstand lagen die Gäste in der Schlussphase mit 22:20 vorne, agierten dann aber etwas unglücklich und hatten mit 24:26 das Nachsehen. Viele Parallelen gab es im zweiten Satz. Jetzt hatten aber die Spielerinnen um Trainer Dirk Altekruse mit 25:23 das bessere Ende für sich. Der dritte Satz gehörte dem Tabellenzweiten. Zu Beginn des Satzes war Hohne nicht im Bilde, geriet mit 0:6 ins Hintertreffen. Die Gäste verkürzten noch auf 10:14 und 16:19, konnten den 21:25-Satzverlust aber nicht verhindern. Im vierten Satz waren die Kontrahenten bis zum 10:10 auf Augenhöhe. Dann verlor der TuS seinen Rhythmus, scheiterte mehrfach an der guten Hohner Blockspielerin Jule Grunwald. Satzgewinnerin war jedoch Maris Lohmöller, die neunmal den Aufschlag servieren durfte.

Am Ende hieß es 25:13 für den Außenseiter. Im Entscheidungssatz schien der TVH schon auf der Verliererstraße zu sein (3:7), kämpfte sich aber Punkt für Punkt heran und hatte beim Stand von 14:13 den ersten Matchball. Doch erst den fünften Matchball verwertete der Gast zum 20:18-Satzgewinn. Die Partie dauerte nicht weniger als 119 Minuten, allein der Entscheidungssatz schon 20. „Wir haben uns etwas vorgenommen.“, hatte Dirk Altekruse vor der Partie gesagt. Den Worten ließ seine Mannschaft Taten folgen. Jetzt freut sich der TVH auf den Heimspieltag am kommenden Wochenende.

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