Fußball: 3. Liga
Der 1. FC Kaiserslautern fordert den VfL heraus

Osnabrück -

Am Sonntag muss die „beste Mannschaft der 3. Liga“ so Jenas Trainer Lukas Kwasniok am vergangenen Samstag nach dem 1:3 in Osnabrück, dieses Lob im Fritz-Walter-Stadion unter Beweis stellen. Dort wartet der 1. FC Kaiserslautern auf die Lila-Weißen.

Freitag, 22.03.2019, 20:32 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 21:00 Uhr
Osnabrücks Marco Alvarez (rechts) ist für Kaiserslauterns Coach Sascha Hildmann ein „Unterschiedsspieler“.
Osnabrücks Marco Alvarez (rechts) ist für Kaiserslauterns Coach Sascha Hildmann ein „Unterschiedsspieler“. Foto: Mareike Stratmann

Vor der Saison zählte der Zweitligaabsteiger zu den Topfavoriten. Doch aktuell liegen die Pfälzer acht Punkte hinter dem Relegationsplatz und sogar 17 (!) Zähler hinter dem VfL. Trotzdem wartet auf die Niedersachsen am Sonntag keine leichte Aufgabe.

Der 2:0-Sieg in Lotte hat den FCK endgültig mit seinen Fans wieder versöhnt. Sieben Punkte lautete die Ausbeute aus der Englischen Woche. „Das war nicht gerade ein toller Kick. Trotzdem hatten wir unsere Fans dabei, die nicht ein einziges Mal gepfiffen haben. Das hat die Mannschaft wahrgenommen“, äußerte sich FCK-Trainer Sascha Hildmann gegenüber dem Kicker zum Spiel in Lotte. Den Schwung aus den letzten Spielen wollen die Gastgeber nun auch gegen den VfL Osnabrück mitnehmen. Mit einem Sieg könnte der Abstand zu den Top drei verkürzt werden. „Wenn wir am Sonntag gewinnen, ist - je nachdem, wie die anderen spielen - alles wieder in Reichweite. Aber wir tun gut daran, uns nur auf unsere Stärken zu konzentrieren.“

Der VfL aber hat auch einen Lauf. Wie die Lauterer sammelten die Osnabrücker in der Englischen Woche ebenfalls sieben Punkte ein und machten damit die 1:2-Niederlage zuvor in Karlsruhe wieder wett. Jetzt soll in der Pfalz nachgelegt werden. Das Hinspiel gewann der VfL im Oktober mit 2:0 dank der Treffer von Farrano Pulido und Alvarez. FCK-Coach weiß von der Angriffsstärke der Thioune-Elf. Alvarez ist für ihn ein „Unterschiedsspieler“. Hildmann verweist vor dem Spiel auch auf die starke Defensive der Osnabrücker. Trotzdem setze er auf Risiko.

Beim VfL dürfte Marc Heider ausfallen, dazu fehlen weiterhin Dercho, Haubrock (beide Aufbautraining nach Sprunggelenk-OP) und Agu (Schulterverletzung). Beim FCK müssen am Sonntag Esmel (Kreuzbandriss), Jonjic (Außenbandriss im Sprunggelenk), Spalvis (Reha nach Knorpelschaden) passen. Auch hinter dem achtfachen Torschützen Kühlwetter (muskuläre Probleme) steht für Sonntag noch ein Fragezeichen.

1. FC Kaiserslautern : Grill - K. Kraus, Sickinger, Hainault - Schad, Fechner, Albaek, Sternberg - Hemlein, Kühlwetter, T. Thiele.

VfL Osnabrück: N.-J. Körber - Susac, Trapp, Engel - Ajdini, Blacha, U. Taffertshofer, St. Tigges - Amenyido, Girth, Alvarez.

Schiedsrichter: Dr. Thomsen (Kleve).

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