Radsport: Radmarathon in Tschechien
„Krusnoton“ verlangt Startern des THC Westerkappeln alles ab

Westerkappeln -

Die Sache hat sich für den THC Westerkappeln positiv entwickelt. 2017 nahmen drei und im Vorjahr sieben THCler am Radmarathon „Krusnoton“ in Teplice (Tschechien) teil.

Mittwoch, 21.08.2019, 06:08 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 06:10 Uhr
Angelika Meyer (von rechts), Stephan Kotschi, Melanie Suermann und Friedel Meyer sind vier der elf Starter des THC Westerkappeln beim Radmarathon „Krusnoton“ in Tschechien.
Angelika Meyer (von rechts), Stephan Kotschi, Melanie Suermann und Friedel Meyer sind vier der elf Starter des THC Westerkappeln beim Radmarathon „Krusnoton“ in Tschechien.

In diesem Jahr machten sich mit Frank Denzol, Andre Dühnen, Insa Groß, Ralf Kaminski, Karl-Heinz Kölling, Stephan Kotschi , Angelika und Friedel Meyer, Thorsten Reichelt, Jürgen Rottmann und Melanie Suermann bereits elf THClerinnen auf den Weg in das Nachbarland. Für Suermann und Kotschi war es die erste Teilnahme.

Alle wollten einen abwechslungsreichen Radsporttag erleben und eine der angebotenen Strecken (110, 180, 250 oder 300) Kilometer in Angriff nehmen. Die 300er-Schleife wurde aufgrund des zehnjährigen Bestehens neu ins Programm aufgenommen.

Einige THCler waren rechtzeitig angereist. Denzol, Kotschi, Meyer und Rottmann nutzten den Freitag um sich für den Marathon „einzurollen“. Bei traumhaften Bedingungen ging es ein Stück entlang der Elbe (Usti – Decin) und durch das Vorland des Erzgebirges.

Melanie Suermann und Stephan Kotschi vom THC Westerkappeln treffen sich zum richtigen Zeitpunkt vor der 2. Verpflegungsstelle, dem Ort der Entscheidung.

Melanie Suermann und Stephan Kotschi vom THC Westerkappeln treffen sich zum richtigen Zeitpunkt vor der 2. Verpflegungsstelle, dem Ort der Entscheidung.

Die Teilnehmer der großen Schleifen (Denzol, Dühnen, Kaminski, Reichelt und Rottmann) mussten bereits um 6.30 Uhr an der Startlinie stehen. Für die anderen THCler war die Startzeit auf 10 Uhr festgelegt.

Bereits nach ein paar Kilometern setzte Nieselregen ein. Für den Radsport keine guten Bedingungen. Friedel Meyer und Kotschi hatten sich im Vorfeld abgesprochen, sie wollten die 180er-Schleife als Duo absolvieren. Gleiches hatten Suermann und Angelika Meyer auf der 110er-Runde vor.

Steigungen von bis zu 18 Prozent warteten auf die Teilnehmer. Das Duo Kotschi/Meyer schraubte sich, jeder im eigenen Rhythmus, nach der Devise „bloß nicht überziehen“ hoch. Ab dem Kulminationspunkt ging es dann gemeinsam weiter. Kurz vor der zweiten Verpflegungsstation fuhren sie auf Suermann auf, die mit A. Meyer auf der 110er-Schleife bis hier einen Anstieg weniger hatte. Aufgrund der Nässe der Straßen hatte Kotschi hier schon nasse Schuhe und kalte Füße. Schnell war der Entschluss gefasst, die geplante Runde nicht zu Ende zu fahren und seine Partnerin auf ihrer Runde ins Ziel zu begleiten.

Meyer blieb auf seiner Runde und musste den Stausee als Zusatzrunde (40 km) noch einmal umfahren. Die Abfahrt über Kliny nach Lom führte wieder in das hügelige Vorland und entschädigte für die bereits erklommenen Höhenmeter.

Was dann aber folgte war kein Kinderspiel. Bevor es zum Ziel ging musste bis zur letzten Verpflegungsstation noch ein acht Kilometer langer Anstieg mit durchschnittlich 5,2 Prozent bewältigt werden.

Alle warten auf den Startschuss.

Alle warten auf den Startschuss.

Die THCler verkauften sich auf den gewählten Strecken sehr gut und erreichten in ihren Altersklassen ausgezeichnete Platzierungen. Kaminski erzielte ein besonders gutes Ergebnis und wurde für seinen dritten Platz mit kleinen Geschenken ausgezeichnet.

Pech hatte Rottmann, der in einem Kreisverkehr auf nasser Fahrbahn ausrutschte und stürzte. Zum Glück ohne großen Schaden, aber aus Gründen der Sicherheit wählte er den direkten Rückweg ins Ziel und hatte hier noch beachtliche 193 Kilometer auf dem Tacho.

Alles in allem war es laut den THClern eine gelungene Veranstaltung mit einer ausgesprochen guten Organisation. Kotschi: „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Die perfekte Ausschilderung, alle Abzweige und Kreuzungen abgesichert, die vielen Helfer und dann noch die gute Verpflegung. Super. Schon jetzt kann ich sagen, ich bin 2020 wieder dabei.“

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