Kreisliga A: Preußen Lengerich
Preußen Lengerich: Heemann setzt auf den Nachwuchs

Lengerich -

Vollzug in der Trainerfrage hatte der SC Preußen Lengerich schon in der vergangenen Woche vermeldet. Doch was waren die Gründe, die Pascal Heemann und sein Kollege Sascha Höwing dazu bewogen haben, auch 2020/21 Trainer des heimischen A-Ligisten zu bleiben?

Mittwoch, 29.01.2020, 17:12 Uhr aktualisiert: 30.01.2020, 17:44 Uhr
Pascal Heemann und Sascha Höwing (kl. Foto) wollen in erster Linie Spielern aus dem eigenen Nachwuchs die Chance bieten, sich beim SC Preußen zu entwickeln.
Pascal Heemann (Foto) und sein Kollege Sascha Höwing wollen in erster Linie Spielern aus dem eigenen Nachwuchs die Chance bieten, sich beim SC Preußen zu entwickeln. Foto: Jörg Wahlbrink

In der vergangenen Woche gab Preußen Lengerichs Sportvorstand Uwe Meyer bekannt, dass es in der kommenden Saison mit dem Trainergespann Pascal Heemann  /  Sascha Höwing weitergeht. Beide Übungsleiter hatten ihre Zusage von der künftigen Ausrichtung des Vereins abhängig gemacht. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Welchen Weg will der SCP künftig gehen? Beide Seiten fanden eine gemeinsame Linie.

„Ich sehe den SC Preußen in besonderem Maße als Ausbildungsverein“, erklärt Heemann. Er bezieht sich mit seiner Aussage vor allem auf die heranwachsenden Fußballer im Nachwuchsbereich. „Für uns ist ausschlaggebend, einen Weg mit eigenen Spielern zu gehen, die sich mit dem Verein und dem Umfeld identifizieren“, betont Heemann.

Womit er sich gegen – durchaus wahrnehmbare – Strömungen ausspricht, möglichst rasch und mit externen Kräften die Rückkehr in die Landesliga anzustreben. „Das ist nicht meine DNA“, bekräftigt Heemann, der damit auf einer Wellenlänge mit seinem „Co“ Sascha Höwing liegt. Beide stehen gleichberechtigt an der Seitenlinie. „Saschas Stärken liegen im taktischen Bereich, ich bin eher die Motivationsmaschine“, lässt Heemann anklingen, dass sich die Trainer in ihrem Wirken offenbar gut ergänzen.

Spieler aus dem Nachwuchs zu fördern, das steht ganz oben auf ihrer Agenda. Vier bis fünf Youngster rücken im Sommer von den A-Junioren nach. „Obgleich der Sprung von der A-Jugend in eine Seniorenmannschaft, selbst wenn es die Kreisliga ist“, so Heemann, „den Jungs einiges abverlangt.“ Mittelfristig hofft der Club die Früchte seiner Jugendarbeit ernten zu können, wenn die C- und D-Junioren, deren erste Mannschaften bekanntlich in der Bezirksliga spielen, nachwachsen. Angesichts dieser Prioritäten sehe sich der Club nicht unter Zeitdruck. Mittelfristig, so der Coach, wolle man mit der ersten Seniorenmannschaft in der Bezirksliga spielen. Das müsse aber nicht schon 2021 sein.

Wie der 39-Jährige mitteilt, habe es auch Anfragen anderer Clubs gegeben – denen er aber abgesagt habe. Preußen Lengerich sei neben dem VfL Ladbergen (wo Heemann das Fußball-Einmaleins vermittelt bekam) und SW Lienen sein „Herzensverein“, wie er sagt. Beim SCP ist er Mitglied, aber auch Angestellter. Vielleicht ist das ja ein zusätzlicher Ansporn, sich in der neuen Saison mit seinem Trainer-Kollegen besonders ins Zeug zu legen.

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