Lüdinghausen
Das wird ein heißer Tanz

Mittwoch, 10.10.2007, 21:10 Uhr

Guido Albers kehrte im Sommer zu seinen fußballerischen Wurzeln zurück: Der 33-Jährige wechselte als Spielertrainer vom Bezirksligisten Westfalia Osterwick zum Liga-Konkurrenten TuRo Darfeld . In Darfeld ist der frühere Spieler des SC Preußen Münster aufgewachsen, dort hat er das Fußball-ABC erlernt. Am Sonntag tritt das Liga-Schlusslicht beim VfL Senden an.

Die Rückkehr zu Ihrem Stammverein haben Sie sich sicherlich anders vorgestellt.

Albers: Auf jeden Fall. Wir hatten in den vergangenen Wochen viele Verletzte. Mit Raffi Maiwald , Ingo Hoppe, Roland Kortüm, Hans Driemer, Gjemajl Perzhollaj, Pascal Maas und Mike Funke haben mir sieben Spieler gefehlt. Das soll keine Entschuldigung für unsere Situation sein, aber diese vielen Ausfälle sind in der Bezirksliga schon gravierend. Außerdem musste ich wegen Leisten- und Rückenproblemen ebenfalls pausieren. Nachdem ich mich in den letzten vier Spielen jeweils für die letzten 20 Minuten eingewechselt habe, werde ich in Senden zum ersten Mal wieder von Beginn an spielen.

Sie haben zu Saisonbeginn von einem einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel gesprochen. Haben Sie die Ziele mittlerweile neu definiert?

Albers: Ich bin von der Qualität der Mannschaft überzeugt. Es wird allerdings sehr schwer für uns werden. Es geht jetzt um den Abstieg. Bis zur Winterpause müssen wir 12 bis 13 Punkte holen, sonst wird es ganz eng. Der Druck ist da. Das sind jetzt alles Endspiele für uns.

Wie groß sind die Chancen aus Ihrer Sicht, das „Endspiel“ in Senden erfolgreich zu bestreiten?

Albers: Die Chancen stehen 50:50. Wir haben jetzt zwei Spiele nicht mehr verloren. Deshalb gehe ich optimistisch in die Partie. Die Tagesform wird entscheiden und wie gut wir mit dem Kunstrasenplatz in Senden zurechtkommen. Das wird mit Sicherheit ein heißer Tanz.

Haben Sie Senden in dieser Saison schon gesehen?

Albers: Ja, gegen Ellewick.

Wie war Ihr Eindruck?

Albers: Senden hat in Ellewick verloren. Aber die können bestimmt besser spielen. Es gibt zwei, drei Leute im Mittelfeld, auf die wir aufpassen müssen.

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