Lüdinghausen
SVH nimmt Favoritenrolle nicht an

Freitag, 01.08.2008, 18:08 Uhr

Seppenrade / Herbern . Alles oder Nichts heißt es am morgigen Sonntag für die Fußball-Bezirksligisten Fortuna Seppenrade und SV Herbern. Sie spielen um 15 Uhr an der Dülmener Straße in Seppenrade in der Kreispokal-Hauptrunde gegeneinander. Der Sieger trifft am darauf folgenden Sonntag (10. August) im Viertefinale auf den Sieger der Begegnung Westfalia Vinnum gegen FC Nordkirchen.

Über eine übermäßig breite Personaldecke kann sich Seppenrades Trainer Marco Habicht nicht beklagen. Neben den Langzeitverletzten Stefan Hellermann , Lars Tillmetz und Habicht selbst fehlen auch Daniel Tüns (Leistenprobleme) und Fabian Prumann (Hüftprobleme). Fraglich ist der Einsatz von Fabian Müller, der über Muskelbeschwerden klagt.

Im Urlaub sind Marek Krystek und Artan Gacaferi. Einen noch besseren Grund, der Kreispokalbegegnung fernzubleiben, hat Fortunas neuer Stürmer Stefan Wiegand: Er heiratet am morgigen Sonntag.

Mit Verweis auf seinen ausgedünnten Kader sieht Habicht den SV Herbern in der Favoritenrolle : „Wir gehen natürlich als klarer Außenseiter ins Spiel“, sagt der Trainer. „Herbern ist eine sehr gute Mannschaft, die läuferisch und spielerisch sehr stark ist.“ So hofft der Fortune auf Standardsituationen und Konter, um am Ende den eigenen Platz nicht als Verlierer verlassen zu müssen.

Weder als Favorit noch als Außenseiter sieht Holger Möllers sein Team. Der Co-Trainer des SV Herbern vertritt am Sonntag den urlaubenden Chefcoach Ralf Dreier. „Ich hoffe, dass wir Selbstsvertrauen mitgenommen haben“, sagt Möllers mit Verweis auf das Qualifikationsspiel gegen Westfalenligist Davaria Davensberg, das die Heberner mit 1:0 gewannen.

Ein Sieg, der die Personalsorgen des Bezirksligisten aber nicht wettmacht. Denn die Krankenliste von Möllers ist ebenso lang wie die seines Kollegen Marco Habicht. Neben dem Langzeitverletzten Stefan Löcke muss Herberns Assistenztrainer auf Markus Hohefeld (Wadenzerrung), Benedikt Winkelmann (Oberschenkelzerrung), Timmy Schütte (Kniebeschwerden) und Rocco Wenzel (Fußprellung) verzichten.

Wieder einsatzbereit ist dagegen Faruk Bozaci, der bereits gegen Davensberg für die Nachspielzeit eingewechselt worden war.

Die Chancen, morgen an der Dülmener Straße ins Viertelfinale einzuziehen, sieht Möllers für beide Teams als ausgeglichen an. Ebenso wie sein eigenes Team seien die Fortunen eine kampfstarke Mannschaft mit Teamgeist. „Wir werden ähnlich spielen wie gegen Davensberg, aus einer sicheren Abwehr heraus“, will Herberns Co-Trainer an den Erfolg vom vergangenen Sonntag anknüpfen. Und: „Wir lassen uns da auch nicht überrumpeln.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/479990?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35335%2F715796%2F715806%2F
Nachrichten-Ticker