Lüdinghausen
Dramatik beim Hallenkick

Dienstag, 12.01.2010, 09:01 Uhr

Lüdinghausen /Senden - Nach über vier Stunden attraktiven Fußballs herrschte am Sonntagnachmittag in der Dreifachturnhalle der städtischen Realschule Lüdinghausen Hochspannung pur. Die teilnehmenden Altliga-Mannschaften beim alljährlichen Toyota-Weber-Cup von Union Lüdinghausen hatten für ein Herzschlagfinale gesorgt. In den letzten drei Turnierspielen sollte sich zwischen den Teams vom VfL Senden und Wacker Mecklenbeck entscheiden, wer das Turnier 2010 gewinnen sollte.

Doch alles der Reihe nach. Zu Beginn des Turniers waren die Lüdinghauser Abteilungsleiter Werner Terstappen und Kassierer Thomas Storck aus dem Altherren- und Altliga-Vorstand vor eine größere Herausforderung gestellt. Durch die kurzfristige Absage des PSV Bork wurde der gesamte Spielplan umgekrempelt: Aus den geplanten zwei Vierer-Gruppen wurde eine große Siebener-Gruppe. Gespielt wurde also im Modus „Jeder gegen Jeden“.

Schon früh zeichnete sich ab, dass der Turniersieg nur über die beiden Mannschaften aus Senden und Mecklenbeck gehen sollte. Die Gäste aus Mecklenbeck starteten mit einem 4:1-Sieg über den Werner SC in das Turnier. Die weiteren Erfolge über den HSV Hüwel (1:0), FC Wellinghofen (7:1) sowie zwei Unentschieden gegen Union Lüdinghausen (1:1) und VfL Senden (2:2) ließen den Turniersieg in greifbare Nähe rücken. Ein Sieg im letzten Spiel gegen SuS Olfen hätte zum Turniererfolg gereicht. Doch die Mecklenbecker vergeigten ihr Endspiel mit 2:3.

Nun stand die Tür für den VfL Senden weit offen. Mit zwei Siegen über Hüwel (1:0) und Wellinghofen (3:0) sowie drei Unentschieden gegen Olfen (1:1), Lüdinghausen (1:1) und Mecklenbeck (2:2) erspielten sie sich im letzten Duell gegen den Werner SC ein Endspiel um den Turniersieg. Die Steverstädter nutzten den Patzer der Mecklenbecker. Durch zwei Tore von Andreas Rüter und einem weiteren Treffer von Kapitän Ingo Palas gewann der VfL mit 3:2 und sicherte sich somit den Turniererfolg 2010.

Die Gastgeber von Union Lüdinghausen kamen hinter den beiden dominierenden Mannschaften aus Senden und Mecklenbeck sowie hinter dem Team vom SuS Olfen auf den vierten Rang. Auf den Plätzen fünf bis sieben folgten der HSV Hüwel, Werne und Wellinghofen.

VfL Senden: Ralf Kerkenhoff, Wolfgang Suttrup, Ralf Siebert, Hermann Overberg, Karsten Tielemann, Hermann Malkemper, Markus Homann, Peter Lüdeke, Ingo Palas, Andreas Rüter.

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