Lüdinghausen
Eine friedliche Punkteteilung

Montag, 29.03.2010, 10:03 Uhr

Herbern - Keinen Sieger gab es in der Partie zwischen dem SVH 2 und dem VfL Senden . Nach wenig spektakulären 90 Minuten trennten sich beide schiedlich, friedlich 2:2. Ein Unentschieden, mit dem beide Seiten gute leben können.

Das ließen auch beide Trainer durchblicken. „Ich bin heute vollkommen zufrieden“, sagte Herberns Coach Hartmut Wenzel. „Ich habe vorher schon gesagt, das Senden nicht mit der Mannschaft zu vergleichen ist, wie wir sie vor der Winterpause kannten. Meine Mannschaft hat heute gegenüber dem Ascheberg-Spiel die richtige Reaktion gezeigt und hat die Begegnung lange Zeit offen gehalten. Wir sind zweimal in Rückstand geraten und wieder zurückgekommen, das spricht für eine gute Moral. Wir haben auch spielerisch überzeugt.“

Unterm Strich ging das Ergebnis auch für Sendens Spielertrainer Pascal Gromke in Ordnung: „Wir hätten natürlich gerne gewonnen. Das 2:2 nach unserer zweimaligen Führung ist aber trotzdem ok., erst recht, wenn man bedenkt, dass wir nur mit elf gesunden Leuten nach Herbern gefahren sind.“

Es dauerte lange, bis sich eine der beiden Mannschaft vor dem gegnerischen Gehäuse ernsthaft in Szene setzen konnte. Die erste Chance ging in der 18. Minute auf das Konto der Gäste, als Kamilos Jeyenthira mit einem Freistoß an SVH-Keeper Björn Zuhmann scheiterte. Sechs Minuten später setzte Christian Adamek auf der anderen Seite einen Kopfball nur knapp über die Querlatte. Sendens Führungstreffer in der 28. Minute durch Fehim Sinanovic, der den Ball gleich über mehrere Herberner einschließlich ihres Torhüters hinweg lupfte und über die Linie drückte. Doch schon im Gegenzug fiel der Ausgleich durch Adamek. Bei einem Pressschlag änderte der Ball seine Flugbahn und schlug für VfL-Keeper Sebastian Achtstetter unerreichbar im langen Eck ein.

Marius Broek (34. und 38.) hatte noch vor dem Wechsel zwei weiter Chancen für die Gäste ausgelassen. In der 55. Minute hätte Herbern in Führung gehen können, als Michael Aschoff Sendens Schlussmann mit einem Kopfball bereits überwunden hatte. Matthias Emler konnte jedoch auf der Linie klären. Nach Zuspiel von Broek gelang Marcel Lücke in der 63. Minute die erneute Führung für den VfL, der Jeyenthira nur eine Minute einen Pfostentreffer folgen ließ. Statt dessen folgte acht Minuten später mit einem schönen Drehschuss der Ausgleich durch Michael Aschoff. SVH 2: Zuhmann - Reher, Temmann, S. Heitmann, Chr. Adamek - Gawlik, F. Hölscher - St. Aschoff (77. R. lachmann), Overs - Backhove, M. Aschoff (88. Köster). VfL: Achtstetter - Buricke, Emler, Reimer - Wietel, Bömelburg - Schludecker (46. Il. Atalan), Jeyenthira, Lücke - Sinanovic, Broek. Tore: 0:1 (28.) Sinanovic, 1:1 (29.) Adamek, 1:2 (63.) Lücke, 2:2 (72.) M. Aschoff. Beste Spieler: Adamek, Heitmann, Zuhmann/Broek.

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