Lüdinghausen
Das gibt es nur in Herbern

Dienstag, 07.09.2010, 13:09 Uhr

Ein neuer Zuschauerrekord und vor allem am Samstag ein überdurchschnittlich gutes Abschneiden der heimischen Fahrer - der MSC Herbern hat allen Grund, mit dem Autocross-Wochenende in der Bauerschaft Arup rundum zufrieden zu sein. MSC-Vorsitzender Karsten Wesp kann auch den Umstand verschmerzen, dass die Vereinsfahrer am Sonntag nicht mehr ganz so viel Erfolg hatten wie am Vortag.

Mit über 2000 Fans allein am Sonntag haben so viele Zuschauer wie noch nie die Rennen in Herbern verfolgt. Ist das in den nächsten Jahren noch zu toppen?

Wesp: Wir werden natürlich daran arbeiten. Wir hoffen, dass die Zuschauer, die am vergangenen Wochenende in Arup waren, unter ihren Bekannten weitererzählen, dass man auf der neuen Tribüne das Renngeschehen noch besser verfolgen kann als bisher. Je mehr Zuschauer kommen, desto besser für uns und für die Rennen.

Am Samstag haben die MSC-Fahrer unerwartet gut abgeschnitten. Mit Matthias Hölscher, Kevin Klein und Sebastian Willmer fuhren drei Herberner als Erste über die Ziellinie. Lag es am heimischen Geläuf oder waren die MSC-Fahrer besonders motiviert?

Wesp: Ich denke, dass sie besonders motiviert waren. Denn die Gewinner der drei Cup-Läufe - der Serienfahrzeuge, der Tourenwagen und der Spezialcrosser - fahren am Samstagabend zur Ehrung direkt ins Festzelt. Das will natürlich jeder Fahrer gerne erleben, zumal es das nur in Herbern gibt.

Am Sonntag stand mit Daniel Eidecker nur ein MSC-Fahrer auf dem Treppchen. Woran lags?

Wesp: Daran, dass wir gute Gastgeber sind . . . Im Ernst: Motiviert waren wir natürlich auch am zweiten Tag noch alle. Ich selbst hätte das Renne der Klasse 10 natürlich auch gerne gewonnen. Aber Gerd Robben ist an diesem Tag einfach besser gewesen. Und im Endlauf hatte ich Pech. Und der Sieger, Bernd Stubbe, hat ein perfektes Rennen hingelegt. -chrb-

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