Lüdinghausen
Frage am Freitag

Freitag, 03.12.2010, 05:12 Uhr

Bezirk Lüdinghausen - Selten hat der Kauf eines Dressurpferdes so viel öffentliches Aufsehen erregt, wie der des als „Wunderpferd“ titulierten Hengstes Totilas durch Paul Schockemöhle und Ann Kathrin Linsenhoff. Totilas bekommt auch einen neuen Reiter. Statt des Niederländers Edward Gal, der mit dem Hengst zuletzt bei den Weltreiterspielen in Kentucky drei Mal Gold holte, sitzt von nun an Linsenhoffs Stiefsohn Matthias-Alexander Rath im Sattel. Was sie Pferd und neuem Reiter zutrauen, lautet die Frage am Freitag an die Dressurexperten aus der Umgebung.

Ludger Knapmöller (RV Ascheberg): Die beiden werden erfolgreich sein, das kriegen die hin. Rath und Totilas haben einen hervorragenden Manager und einen guten Trainer. Auch bei der EM im kommenden Jahr in Rotterdam werden sie die Goldmedaille holen. Totilas ist ein tolles Pferd.

Josef Wacker (Altkreis Lüdinghausen): Ich traue den beiden alles zu. Rath hat Erfahrung, der kann reiten. Und Totilas bringt alles Notwendige mit, ist gut ausgebildet worden. Das Entscheidende ist: Die Leistungsbereitschaft beim Pferd ist vorhanden. Denn ich glaube, dass der Erfolg letztendlich von der Leistungsbereitschaft des Pferdes abhängt.

Anne Kleimann (RV Senden): Ich wünsche den beiden das möglichst Beste. Pferd und Reiter müssen ein Team bilden. Wenn Matthias-Alexander Rath und Totilas harmonieren, kann das auf jeden Fall klappen.

Norbert Hülsbusch (Altkreis Lüdinghausen): Rath ist ein sehr, sehr guter Reiter. Das hat er schon mit vielen anderen Pferden bewiesen. Man muss sich das Geld einmal wegdenken. Dieses gute Pferd gehört in die Hände von Rath. Sicher ist auch das Dressurreiten von der Tagesform abhängig, aber die beiden haben alle Chancen, die nächsten Goldmedaillen zu holen.

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