Lüdinghausen
Die Jungspunde überzeugen

Montag, 21.03.2011, 10:03 Uhr

Seppenrade - Der dritte Turniermorgen der „Rosendorf Classics“ stand ganz im Zeichen der Jugend. Erst waren am Sonntag die jungen Reiter am Start, dann die jungen Pferde.

Lange feiern am Samstagabend konnten die Starter der U 25-Tour bei dem Turnier des RV Seppenrade nicht, denn um Viertel nach acht begann die Prüfung am letzten Tag. 81 Teilnehmer hatten für das Finale der U 25-Tour genannt, 35 starteten letztlich in der schweren Prüfung. Die Parcoursbauer Andreas Hollmann und Benedikt Schulze-Elberg hatten den Nachwuchsreitern ordentlich etwas in den Weg gestellt. Die Stangen fielen im internationalen Starterfeld häufig.

Fünf Reitern gelang im Umlauf jedoch ein fehlerfreier Ritt, sodass es zum Stechen kam. Katrin Eckermann vom RV Kranenburg (nahe der holländischen Grenze) war die letzte Starterin im Stechen. Sie bugsierte ihre Stute Ferry am schnellsten über die Hindernisse. Platz zwei belegte Christoph Hassenbürger (RV Volmarstein) mit Pedro, Dritter wurde Christian Neubecker (RV Osterwick) mit Colgate . In der U 25 Tour am Samstagabend, ebenfalls ein schweres Springen, gewann Felix Haßmann (RV Lienen) mit Wang Chung.

Nach der U 25 Tour kamen am Sonntagvormittag die jungen Pferde für das Finale der Youngster Tour der Sieben- und Achtjährigen in die Bahn. Geritten wurden sie teilweise auch von jungen Reitern, zumindest gilt dies für das Siegerpaar. Hendrik Dowe stellte den siebenjährigen Westfalen LLanelli von Leonardo-Jabot in einer flinken und sauberen Runde vor. Hendrik Dowe startet für den RV Heiden und siegte mit 0,25 Sekunden Vorsprung vor dem erfahrenen Bernd Schulze-Topphoff vom RV Roxel. Er hatte mit Chicago einen achtjährigen Westfalen-Wallach von Cordobes I-Potsdam gesattelt. Dritter wurde Gerd Könemann mit dem Hengst Firth of Lorne, einem Sohn des kürzlich verstorbenen For Pleasure. 63 Paare gingen in dieser Prüfung an den Start, von ihnen blieben satte 26 fehlerfrei. Nach dem Fuchshengst Wang Chung von Felix Haßmann verdrehten sich die Zuschauer besonders den Hals. Zunächst lag der Lienener mit ihm in Führung, doch die Konkurrenz schlief nicht. Am Ende reichte es für Platz acht.

Für den reibungslosen Ablauf am Sonntag sorgte nicht nur der Parcoursdienst, sondern in erster Linie auch der „Einlass“, der die Reiter aus der Abreitehalle in den Parcours schickt. Er ist besonders zu loben, denn einer kam nach dem anderen in die Bahn und es gab keine unnötigen Wartezeiten für die Zuschauer. Diese trudelten nach und nach ein, spätestens gegen Mittag war der Publikumsbereich jedoch gut gefüllt.

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