Badminton-Bundesliga
3:2 für die Niederlande

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat einen Neuzugang fürs zweite Herreneinzel – und er kommt wieder aus den Niederlanden: Nick Fransmann vergrößert die Holland-Gruppe beim Badminton-Bundesligisten aus dem Münsterland.

Samstag, 15.06.2013, 09:06 Uhr

Neuzugang Nick Fransmann (2.v.l.) lässt (v.l.) Union-Abteilungsleiter Michael Schnaase,
Neuzugang Nick Fransmann (2.v.l.) lässt (v.l.) Union-Abteilungsleiter Michael Schnaase, Foto: mkle

3:2 für die Niederlande . Gegen Deutschland. Für alle heimischen Fußballfans wäre das ein Graus. Bei Union 08 dagegen freuen sie sich auf den dritten Holländer. Nach Selene Piek und Ruud Bosch stößt jetzt ein weiterer Niederländer zum Lüdinghauser Team in der Badminton-Bundesliga. Nick Fransmann verstärkt in der kommenden Saison die Mannschaft, in der nur zwei Deutsche spielen.

Nur Gutes hatte der 21-jährige Einzelspezialist von seinen beiden Landsleuten über den SC Union gehört. „Die Stimmung soll ja super sein“, freut sich der Neuzugang auf die Atmosphäre im Team und besonders in der Halle bei den Heimspielen. Er will seinen Teil dazu beitragen, dass die Lüdinghauser nach dem unglücklichen vierten Platz in der vergangenen Spielzeit im kommenden Jahr den Sprung unter die ersten Drei und damit in die Play-Off-Spiele um die Deutsche Meisterschaft packen.

Fransmann ist die Nummer drei der niederländischen Einzelspieler – mit viel Potenzial nach oben, wie Unions Teammanager Michael Schnaase bemerkt. Mit seinem bisherigen Verein BC Amersfoort wurde er niederländischer Meister. Seine größten Erfolge: elf nationale Meistertitel im Nachwuchsbereich und die Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen 2010 in Singapur. Bei Union soll er das zweite Herreneinzel bestreiten.

Eigentlich hat es Fransmann bei den Heimspielen nicht weit, kommt er doch aus Boxmeer, einem kleinen Ort zwischen Nijmegen und Venlo, knapp 140 Kilometer von Lüdinghausen entfernt. Doch weil der niederländische Verband jegliche Förderung für die Einzeldisziplinen aufgegeben hat und ihm damit das Leistungszentrum in Arnheim nicht mehr beherbergt, hat er sich einer privaten Trainingsgruppe um den niederländischen Meister Dicky Palyama und den Ex-Unionisten Petr Koukal in Prag angeschlossen. Deshalb wird er öfter bei Bundesligaspielen die Reise aus Tschechien antreten und dann die Gelegenheit nutzen, seine Familie zu besuchen. Ganz nebenbei studiert Fransmann noch Wirtschaftswissenschaften.

Mit dem Neuzugang ist die Zusammenstellung des neuen Bundesligateams noch nicht abgeschlossen. Schnaase steht mit mehreren Spielern in Verhandlung.

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