WN-Springpokal im Altkreis Lüdinghausen
Der Pott bleibt beim St. Hubertus

Senden -

Die Equipe des RV Ascheberg hat erneut den WN-Springpokal gewonnen. Zwar gewann der RV Lüdinghausen die letzte Wertungsrunde in Senden, doch der zweite Platz reichte den Aschebergern zum Gesamtsieg.

Sonntag, 07.07.2013, 19:07 Uhr

Der Lohn der Mühen: Alexa Burda, Mitarbeiterin der Westfälischen Nachrichten, überreicht den Pokal an den alten und neuen Sieger (v.l.): Birgit Baumhöver mit Piccobello, Anna Sophia Hölscher mit Germanica, Alexa Burda von den Westfälischen Nachrichten, Alina Siesmann mit Delfen und Pia Fränzer mit Sirius
Der Lohn der Mühen: Alexa Burda, Mitarbeiterin der Westfälischen Nachrichten, überreicht den Pokal an den alten und neuen Sieger (v.l.): Birgit Baumhöver mit Piccobello, Anna Sophia Hölscher mit Germanica, Alexa Burda von den Westfälischen Nachrichten, Alina Siesmann mit Delfen und Pia Fränzer mit Sirius Foto: chrb

„Das war Maßarbeit, würde ich sagen.“ Rundum zufrieden war Reiterin Birgit Baumhöver aus Ascheberg nach dem Mannschaftsspringen der A**-Klasse am Samstagnachmittag auf dem Sandplatz des RV Senden . Gemeinsam mit Anna Sophia Hölscher, Pia Fränzer und Alina Siesmann hatte Baumhöver den Pokal der Westfälischen Nachrichten soeben erfolgreich verteidigt.

Die Equipe aus Lüdinghausen musste sich mit Platz zwei der Gesamtwertung zufrieden geben. Die Steverstädterinnen Elena Beckensträter, Dorothe Kock , Laura Resing und Antonia Wendel hatten die letzte Runde in Senden gewonnen, doch auf dem zweiten Platz folgte gleich die Konkurrenz aus Ascheberg. Das war die Entscheidung: Zwischen die beiden Mannschaften hätten sich in der letzten Runde noch eine dritte schieben müssen, um dem RV Lüdinghausen den Pokal zu bescheren. So aber bleibt dieser beim RV St. Hubertus.

Der Druck lastete im Laufe der letzten Prüfung besonders auf den Schultern der Steverstädterinnen. Denn mit Elena Beckensträter und Comet leistete sich bereits das erste für Lüdinghausen eingerittene Paar 14 Strafpunkte. Nun durfte sich die Mannschaft keinen Fehlerritt mehr leisten. Als kurz darauf auch Pia Fränzer, die zweite Reiterin vom RV St. Hubertus, nicht strafpunktfrei durch den Parcours kam, begann auch bei den Zuschauern aus Ascheberg das Bangen.

Das Daumendrücken der Anhänger beider Mannschaften war – zumindest teilweise – erfolgreich. Ohne weitere Abwürfe oder Zeitüberschreitungen kamen beide Equipen mit je drei fehlerfreien Ritten in die Wertung – wie auch die Mannschaft des RV Seppenrade. Deren Gesamtzeit lag jedoch mehr als acht Sekunden über derjenigen der Aschebergerinnen. Damit waren diese mindestens Zweite und daher alter und neuer Pokalsieger.

Viel hätte nicht gefehlt, und das Quartett des St. Hubertus hätte auch die letzte Mannschaftsrunde gewonnen. Nur knapp zwei Sekunden lag die Gesamtzeit der drei fehlerfreien Aschebergerinnen über der der Lüdinghauserinnen. Diese waren denn auch ganz zufrieden. „Alles gut“, kommentierte Dorothe Kock. „Wir haben ja noch einmal gewonnen.“ Besonders großen Anteil am Teilerfolg des RV Lüdinghausen hatten Antonia Wendel und ihre Schimmelstute Die Freude: Das Paar fegte in 46,57 Sekunden durch den Parcours – das war der Sieg in der Einzelwertung, Wendels erster. Uneingeschränkt freuen konnte sich die Steverstädterin jedoch nicht: „Wir hätten lieber den Pokal gewonnen.“

Vierte Mannschaft hinter dem RV Seppenrade wurde die Equipe des JBK Senden, deren Reiterinnen zwar alle Strafpunkte aufwiesen, insgesamt aber weit weniger als die des RV Herbern, die zwei Mal fehlerfrei geblieben waren. Der RV Werne und der RV Drensteinfurt waren in Senden nicht mehr an den Start gegangen.

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