Badminton-Bundesliga: Union Lüdinghausen
Verlieren streng verboten

Lüdinghausen -

Im Heimspiel am Samstag gegen Trittau muss Union Lüdinghausen gewinnen, am Sonntag in Bischmisheim darf der Badminton-Bundesligist nicht verlieren – ansonsten fällt das Team im Kampf um die Play-Off-Plätze womöglich weit zurück. Der Kader ist komplett.

Mittwoch, 04.12.2013, 18:12 Uhr

Auf André Kurniawan Tedjono wird Union Lüdinghausen im Heimspiel wohl verzichten. Der Indonesier spielt ein Turnier in Wales, dafür soll mit Nick Fransman ein anderer Neuzugang eine Chance bekommen.
Auf André Kurniawan Tedjono wird Union Lüdinghausen im Heimspiel wohl verzichten. Der Indonesier spielt ein Turnier in Wales, dafür soll mit Nick Fransman ein anderer Neuzugang eine Chance bekommen. Foto: rau

Von einer Vorentscheidung im Kampf um die Play-Off-Plätze zu sprechen, ist zum Ende der Hinrunde wohl zu früh. Doch an diesem Wochenende steht für Badminton-Erstligist Union 08 Lüdinghausen eine entscheidende Weichenstellung an. „Mindestens drei Punkte sollten wir aus den beiden Spielen holen, um oben dranzubleiben“, sagt Teammanager Michael Schnaase . Am Samstag treffen die Steverstädter daheim auf den starken Aufsteiger TSV Trittau . Am Sonntag geht es zu einem der ganz Großen – zum 1. BC Bischmisheim .

Bevor sich die Lüdinghauser allerdings mit dem Spitzenspiel beschäftigen, muss die Hürde Trittau (14 Uhr, Sporthalle des St.-Antonius-Gymnasiums) genommen werden. Zwar steht der TSV auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch hat er im letzten Spiel daheim dem Deutschen Meister EBT Berlin einen Punkt abgenommen. „Das war sehr stark, wir sind gewarnt“, sagt Schnaase.

Dennoch neigt er dazu, auf seine Nummer eins André Kurniawan Tedjono zu verzichten – und das aus zwei Gründen. Der Indonesier bestreitet noch ein Turnier in Wales und möchte das bis zum Ende spielen – wenn er so weit kommt. Das Finale würde am Samstag stattfinden. Zudem möchte Schnaase dem Lüdinghauser Publikum erstmals den Neuzugang Nick Fransman im Herreneinzel präsentieren. Ansonsten spielt Union gegen die mit zahlreichen indonesischen Cracks bestückten Gäste in Bestbesetzung und setzt nicht nur auf die starke Selena Piek, sondern auch auf den Teamgeist und die Zuschauer.

Am Sonntag geht es dann ins Saarland, auch dort rechnen sich die Unionisten gute Chancen aus. Denn mit Samantha Barning und Olga Konon sind gleich zwei starke Damen bei Bischmisheim verletzt. Insofern sind die Lüdinghauser im Dameneinzel und Damendoppel klar favorisiert. „Alle anderen vier Begegnungen dürften sehr eng werden“ prognostiziert Schnaase. Bei den Herren sind die Bischmisheimer ausschließlich mit deutschen Nationalspielern gespickt und entsprechend stark. Interessant dürfte auch das Aufeinandertreffen von Piek und Eefje Muskens sein, die derzeit gemeinsam im Doppel international für Furore sorgen, sich jetzt aber als Gegnerinnen gegenüberstehen.

Die Unionisten müssen in Bischmisheim mindestens ein Remis holen, um im Kampf um einen der begehrten ersten drei Plätze nicht zu sehr ins Hintertreffen zu geraten.

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