Badminton Bundesliga
Deutscher Meister holt Engländerin

Lüdinghausen -

Heather Olver wechselt zur neuen Saison zum SC Union Lüdinghausen. Die Engländerin soll beim Deutschen Meister den Abgang von Selena Piek kompensieren. Olver spielt parallel aber auch in der neuen englischen Profiliga.

Freitag, 25.07.2014, 12:07 Uhr

Heather Olver kommt aus Dänemark nach Lüdinghausen. Die Engländerin hat bereits beim BC Beuel in der deutschen Bundesliga gespielt.
Heather Olver kommt aus Dänemark nach Lüdinghausen. Die Engländerin hat bereits beim BC Beuel in der deutschen Bundesliga gespielt. Foto: imago

Am 31. Juli ist Stichtag. Spätestens dann muss Michael Schnaase das Bundesligateam des SC Union 08 Lüdinghausen beim deutschen Badmintonverband melden. Und dann müssen auch alle Spielberechtigungen von anderen Vereinen oder Verbänden vorliegen. Bis dahin muss der Teammanager von Union noch viel telefonieren. Natürlich möchte er als Titelverteidiger einen schlagkräftigen Kader für die kommenden Spielzeit, die Mitte September beginnt, zusammenstellen.

Ein erster Schritt ist getan, nachdem endgültig feststand, dass die Niederländerin Selena Piek nach vier erfolgreichen Jahren Lüdinghausen in Richtung Dänemark verlassen wird. Aus jenem Nachbarland kommt nun die englische Nationalspielerin Heather Olver (28) zu Union. Die Doppel- und Mixedspezialistin schlug im letzten Jahr noch in der dänischen Liga auf und ist in der Bundesliga keine Unbekannte. Sie spielte schon beim BC Beuel. „Sie passt menschlich zu uns und wird uns gut verstärken“, meint Schnaase. In der Doppelweltrangliste steht Olver mit ihrer englischen Partnerin Kate Robertshaw auf Platz 31, im gemischten Doppel rangiert sie mit Chris Langridge auf Platz 20.

Kleiner Haken: Parallel zur Bundesliga wird Olver in der kommenden Spielzeit auch in der neu gegründeten englischen Profiliga spielen, die vom britischen Pay-TV aus der Taufe gehoben wurde und mit viel Geld finanziert wird. Diese Doppel-Nennung ist zwar erlaubt, sorgt aber dafür, dass die Engländerin mit Sicherheit nicht alle 18 Bundesligaspiele für Union mitmachen kann. Deshalb führt Schnaase derzeit noch Gespräche, um eine weitere Dame zu verpflichten. „Dann sind wir einfach flexibler“, erläutert er. Und auch im Herrenbereich will er sich noch bis zum Meldeschluss am kommenden Donnerstag umschauen, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Im vorigen Sommer übrigens hatte der SC Union schon mal eine Engländerin als Neuzugang vorgestellt. Alexandra Langley bestritt aber kein einziges Match für Lüdinghausen. „Das war für die Spielerin aus privaten und beruflichen Gründen etwas schwierig, Deshalb haben wir sie nicht eingesetzt und den Vertrag aufgelöst“, erklärt Schnaase und betont: „Die Situation mit Heather Olver ist jetzt aber eine ganz andere.“

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