Badminton-Bundesliga
Lüdinghausen darf nicht verlieren

Lüdinghausen -

Gewinnt Union Lüdinghausen zum vierten Mal in Folge mit 4:2 gegen den 1. BV Mülheim? Die Lüdinghauser stehen vor dem Gastspiel im Ruhrgebiet unter Druck – und bangen im Spitzenspieler André Kurniawan Tedjono, der Visa-Probleme hat.

Dienstag, 20.01.2015, 06:01 Uhr

Nette Geste im Hinspiel: Der Lüdinghauser Physiotherapeut Harald Oellerich kümmert sich um Judith Meulendijks (l.) vom BV Mülheim. Die Punkte gab Union aber nicht ab.
Nette Geste im Hinspiel: Der Lüdinghauser Physiotherapeut Harald Oellerich kümmert sich um Judith Meulendijks (l.) vom BV Mülheim. Die Punkte gab Union aber nicht ab. Foto: rau

Kommt er oder kommt er nicht? Ob André Kurniawan Tedjono, Spitzenspieler des Badminton-Bundesligisten SC Union Lüdinghausen , am heutigen Dienstag zurück in Deutschland ist und mit seinem Team die Neuauflage des Meisterschaftsfinales gegen den 1. BV Mülheim bestreiten kann, ist ungewiss. Der Indonesier hat Visa-Probleme.

Von seinem Mitwirken hängt wohl maßgeblich ab, ob die Unionisten im Ruhrgebiet eine Chance haben, den vierten 4:2-Erfolg gegen Mülheim in Serie zu holen. Ein Sieg wäre enorm wichtig, um noch im Rennen um den dritten Platz zu bleiben. „Wir versuchen alles, damit es klappt“, verspricht Teammanager Michael Schnaase , der auch schon in Richtung kommendes Wochenende schielt. Dann bestreitet der Erstligist zwei weitere Spiele: am Samstag (14 Uhr) zu Hause gegen Dortelweil und am Sonntag (14 Uhr) in Refrath.

Doch zunächst steht der Evergreen gegen Mülheim auf dem Programm. Auf dem Papier sind die Unionisten Außenseiter, stehen die Gastgeber doch mit nur drei Minuspunkten deutlich als Tabellenzweiter vor Union 08. Damit dürfte dem ausgeglichenen Team aus dem Ruhrgebiet, das dem Vernehmen nach in Bestbesetzung auflaufen kann, die Teilnahme an den Play-Offs nicht mehr zu nehmen sein. Ganz anders sieht es bei Union aus. Als Tabellenfünfter rangieren die Lüdinghauser zwei Punkte hinter dem Dritten BC Beuel – und gegen die Bonner spielen die Steverstädter noch zu Hause. Um die Spannung zu halten, wäre es wichtig, in Mülheim zumindest nicht zu verlieren.

Vorsichtshalber hat Michael Schnaase schon seine Nummer drei Nick Fransman aktiviert, damit der Niederländer einspringen kann, wenn Tedjpono nicht an Bord ist. Dabei sind gerade die beiden Herreneinzel gegen Mülheim Schlüsselspiele, die Lüdinghausen zuletzt stets gewonnen hat. Zudem war auch Karin Schnaase im Einzel immer siegreich – auch auf ihren erneuten Erfolg hoffen die Unionisten. Die Doppel dagegen sind beim BV Mülheim extrem gut besetzt, da wäre ein Lüdinghauser Erfolg immer eine Überraschung.

Das Duell der West-Rivalen beginnt am heutigen Dienstag um 19 Uhr in der großen RWE-Sporthalle am Bundesleistungszentrum in Mülheim.  

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