Badminton-Bundesliga: Zwei 6:0-Siege für Union Lüdinghausen
Das goldene Wochenende

Lüdinghausen -

Ein Wochenende wie gemalt: Beide Spiele beim ehemaligen Meisterschaftskonkurrenten Mülheim und gegen Aufsteiger Anspach gewann Union Lüdinghausen ohne Punktverlust. Dabei wurde Stammspielerin Karin Schnaase sogar noch geschont.

Montag, 28.09.2015, 01:09 Uhr

Kira Kattenbeck (vorne rechts) und Yvonne Li gewannen ihre Damendoppel-Premiere am Sonntag souverän, beobachtet von Mitspielerin Karin Schnaase (ganz links), die ausnahmsweise coachte.
Kira Kattenbeck (vorne rechts) und Yvonne Li gewannen ihre Damendoppel-Premiere am Sonntag souverän, beobachtet von Mitspielerin Karin Schnaase (ganz links), die ausnahmsweise coachte. Foto: mkle

Goldener Herbst draußen, goldene Zeiten in der Halle: Das Badmintonteam von Union Lüdinghausen sorgte am Wochenende mit zwei glatten 6:0-Siegen für viele strahlende Gesichter. Der heimische Bundesligist setzte sich am Samstag überraschend deutlich beim Dauerrivalen 1. BV Mülheim durch. Am Sonntag folgte in eigener Halle ein ebenso klarer – wie erwarteter – Sieg gegen den Aufsteiger SG Anspach . „Ein super Wochenende“, freute sich Teammanager Michael Schnaase.

In Mülheim schonte Union im Dameneinzel Karin Schnaase und bot erstmals Yvonne Li auf, da dort Mülheim nicht ganz so stark besetzt ist. Der Schlüssel zum klaren Erfolg war das Herrendoppel, das erstmals Ingo Kindervater und Matthew Nottingham gemeinsam bestritten. Sie siegten in einem mitreißenden Match gegen die Paarung Ellis/de Ruiter – ein Spiel, das Union in der Vergangenheit stets verloren hatte. Im Damendoppel ließen Schnaase und Eefje Muskens ihren Gegnerinnen keine Chance. Und auch die Einzel von André Kurniawan Tedjono und Nick Fransman gingen in zwei Sätzen an die Gäste. Wie erwartet setzte sich auch Li durch, zum Schlusspunkt zeigten Matthew Nottingham und Eefje Muskens eine bärenstarke Leistung bei ihrem Drei-Satz-Sieg im Mixed. „Mit einem so klaren Sieg beim direkten Konkurrenten hätte ich wirklich nie gerechnet“, freute sich Michael Schnaase.

Gegen Aufsteiger Anspach konnten die Lüdinghauser sich sogar den Luxus leisten, ganz auf Muskens und Karin Schnaase zu verzichten. Letztere saß als Coach am Feld: „Sehr ungewohnt, aber die Pause tut mir gut“, kommentierte sie. Allerdings konnte sie sich auch entspannen, denn Li und Kira Kattenbeck siegten im Damendoppel ebenso souverän wie Zurwonne und Kindervater im Herrendoppel. Während es Tedjono in seinem Einzel spannender machte, hatte Fransman im zweiten Einzel gar keine Probleme. Und Li zeigte bei ihrer Heimpremiere im Dameneinzel, was in ihr steckt. In zwei Durchgängen siegte die 17-jährige Jugendeuropameisterin ebenfalls – auch wenn sie, wie sie nachher zugab, anfangs etwas nervös war. „Die Atmosphäre hier macht viel Spaß“, freute sie sich nach ihrem Erfolg. Etwas Spannung kam noch im Mixed auf, weil Nottingham und Kira Kattenbeck im zweiten Satz mehrere Matchbälle vergaben und noch in den dritten Durchgang mussten. Doch nach knapp zwei Stunden stand der zweite 6:0-Erfolg fest.

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