Motorsport: 77. Grasbahnrennen
Unglaublich: Bernd Diener schon 19 Mal in Lüdinghausen auf dem Podest

Lüdinghausen -

Schafft Bernd Diener am Donnerstag (5. Mai) beim 77. Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen den Sprung aufs Podest, dann steht er zum 20. Mal auf dem Westfalenring auf dem Treppchen. Der 56-Jährige schwingt keine großen Reden, er lässt lieber Taten sprechen.

Mittwoch, 04.05.2016, 11:05 Uhr

Zum zweiten Mal nach 1992 gewann Bernd Diener 2009 in Lüdinghausen den ADAC-Silberhelm.
Zum zweiten Mal nach 1992 gewann Bernd Diener 2009 in Lüdinghausen den ADAC-Silberhelm. Foto: mib

Bernd Diener ist Stammgast auf dem Westfalenring. Nicht nur das: Der Fahrer des MSC Werlte ist auch Stammgast bei der Siegerehrung der Internationalen Solisten. Schafft er am morgigen Donnerstag (Christi Himmelfahrt) beim 77. Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen wieder den Sprung aufs Treppchen, dann steht Diener in Lüdinghausen zum 20. Mal auf dem Podest . Eine unglaubliche Zahl!

Der 56-Jährige aus Gengenbach in Baden-Württemberg gewann 1992 zum ersten Mal das Westfalenringrennen. Dabei durfte er sich auch gleich den ADAC-Silberhelm aufsetzen. Es folgten vier weitere Siege, acht zweite Plätze zwischen 1997 und 2015 sowie sechs dritte Plätze zwischen 1998 und 2013. Der letzte Sieg von Diener liegt aber schon ein Weilchen zurück. Der Grasbahn-Europameister von 1999, Deutsche Langbahn-Meister von 2000 und Langbahn-Vizeweltmeister von 1996 gewann zuletzt in Lüdinghausen im September 2010 im Rahmenprogramm der Deutschen Seitenwagen-Meisterschaft.

Vorne dabei ist Diener eigentlich immer, einen Sieg hätte er mal wieder verdient. „Ja, natürlich versucht man schon, das Rennen zu gewinnen“, sagt er kurz und trocken. Große Reden schwingen und kräftig auf die Sahne hauen, sind seine Sache nicht. Auch auf die Frage nach seinen größten Konkurrenten antwortet er knapp und zurückhaltend. „Eigentlich muss man jeden auf dem Zettel haben“, sagt Diener und denkt dabei auch an Christian Hülshorst vom AMSC Lüdinghausen. „Als Lokalmatador ist ,Hülse’ ganz bestimmt vorne dabei.“ Diener mag die 1000 Meter lange Bahn auf dem Westfalenring. „Einfach wegen der Geschwindigkeit, und weil sie so schön oval ist“, begründet der Dauerbrenner in der Bahnsportszene.

Der 56-Jährige reist am Donnerstagmorgen an. Er fühlt sich gut gerüstet für das Grasbahnrennen. „Ja, alles fit“, sagt Bernd Diener gewohnt kurz und knackig.

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