Reiten: Turnier am Stall Brinkmann
Philipp Schulze Topphoff gewinnt S*-Springen am Reitstall Brinkmann

Lüdinghausen -

Volle Teilnahmefelder, gute Reiter, viele Zuschauer und nicht zuletzt bestes Wetter – Turnierorganisator Hubert Brinkmann war nach den drei Wettbewerbstagen bestens zufrieden. Das war auch der 18-jährige Philipp Schulze Topphoff.

Montag, 26.09.2016, 19:09 Uhr

Auch Amelie Tönnissen vom RV Lüdinghausen nahm eine Siegerschleife mit nach Hause.
Auch Amelie Tönnissen vom RV Lüdinghausen nahm eine Siegerschleife mit nach Hause. Foto: Christian Besse

Sieben Jahre alt ist der Wallach Cooper , ein noch recht junges Pferd. Auch einem erst 18-jährigen Reiter könnte man durchaus unterstellen, dass er noch nicht so viel Erfahrung hat im Turnierparcours. Nicht aber Philipp Schulze Topphoff – der Roxeler gewann am Sonntagabend das S*-Springen mit Stechen in Lüdinghausen-Westrup, den Höhepunkt des dreitägigen Turnier am Reitstall Brinkmann .

Es war nicht die erste Siegerschleife nach einer Prüfung der schweren Klasse für Schulze Topphoff, wohl aber für Cooper. Das Paar vom RV Roxel war eines von 43, die den ersten Umlauf bestritten hatten, eines von elf, die ins Stechen kam und eines von fünf, die auch dort fehlerfrei blieben. Von diesen fünf waren Schulze Topphoff und Cooper die Schnellsten – mit einer Viertelsekunde Vorsprung vor dem Borkener Dennis van den Brink und seiner Stute Baccarat. „Der Parcours war anspruchsvoll, aber fair“, meinte Philipp Schulze Topphoff nach der Platzierung.

Auch mit dem Stangenwald der zweiten Abteilung des M**-Springens, das vor der S*-Prüfung ausgetragen war, war er bestens zurecht gekommen. Hier war er mit seiner Stute Cindy fehlerfrei und der Schnellste gewesen. Aber auch hier war es knapp: Gerade einmal neun Hundertstelsekunden trennten das Roxeler Paar vom Werner Hauke Bintig und Grand Courage.

Der Parcours war anspruchsvoll, aber fair.

Philipp Schulze Topphoff

Die erste Abteilung des M*-Springens hatten der Drensteinfurter Torben Kurzhals und Nekko für sich entschieden. Jana de Beer vom RV von Nagel Herbern wurde mit Cleomee L Dritte. Ihr Vereinskollege Niklas Horst leistete sich mit Chef einen Abwurf, schaffte es als Neunter aber dennoch in die Platzierung.

Mit der Wertnote 8,4 holten sich Janin Kampmann vom JBK Senden und ihr Wallach Rockanjo die Siegerschleife in einem Stilspringen auf L-Niveau.

Auch der heimische RV Lüdinghausen räumte am Sonntag wieder kräftig ab. Jana Marie Lischke und Sir Banjabi holten sich in der L-Dressurreiterprüfung eine weitere Siegerschleife (Wertnote 7,8). Ebenfalls mit Sir Banjabi hatte Antonia Kemmann in einer A*-Dressur die Nase vorn (8,0). Amelie Tönnissen siegte mit der Stute Just for fun im kombinierten Dressur-/Springwettbewerb (7,7). Den Dressurwettbewerb entschieden Christoph Vornholz und der Wallach LW Cloud für sich (8,3).

Bestens zufrieden war auch Turnierausrichter Hubert Brinkmann nach den drei Wettkampftagen – und das nicht nur, weil wie 2015 bestes Wetter geherrscht hatte: „Das war einfach gut“, so Brinkmann. „Die Prüfungen waren alle gut besucht. Wir hatten in allen zwischen 85 und 90 Prozent der gemeldeten Paare. Und wir hatten in allen Prüfungen gute Reiter mit guten Ergebnissen.“ Über Nachwuchsprobleme konnte man in Lüdinghausen auch nicht klagen. Hubert Brinkmann: „An den Reiterwettbewerben für Mädchen und Jungen am Samstagnachmittag nahmen doppelt so viele Paare teil wie vorher gemeldet.“

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