Basketball: Landesliga 7
Union Lüdinghausen ringt den Tabellenzweiten nieder

Lüdinghausen -

Nach einem schwachen ersten Viertel biss sich der SC Union Lüdinghausen ins Spiel und rang den Tabellenzweiten Westfalia Kinderhaus nieder. Trainer Georg Kremersko­then war schwer angetan von der Verteidigung und der Leidenschaft seines Teams.

Dienstag, 21.03.2017, 06:03 Uhr

Volle Konzentration: Dirk Bücker machte am Ende mit zwei verwandelten Freiwürfen alles klar.
Volle Konzentration: Dirk Bücker machte am Ende mit zwei verwandelten Freiwürfen alles klar. Foto: Ralf Aumüller

Nach hartem Kampf besiegten die Landesliga-Basketballer von Union Lüdinghausen den Tabellenzweiten Westfalia Kinderhaus mit 58:54 (30:31). Die Lüdinghauser begannen unkonzentriert. In der Offensive wurden die Bälle teilweise leichtfertig hergeschenkt, defensiv setzte sich die Reboundschwäche weiter fort, auch bedingt durch das Fehlen gleich drei langer Leute. Kinderhaus kam nach durchwachsenem Start gut ins Spiel und gewann das erste Viertel deutlich.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels schien sich das Spiel in die gleiche Richtung zu entwickeln, Kinderhaus führte mit 15 Punkten. Dann aber zahlte sich das Umstellen der Lüdinghauser Verteidigung aus, gleichzeitig kämpften die Gastgeber noch intensiver um jeden Ball. Kinderhaus verlor vor allem offensiv komplett seine Linie. Nach einem 18:4-Lauf ging es für Union mit nur einem Punkt Rückstand in die zweite Halbzeit.

Wir haben wieder einmal gezeigt, was in dieser Liga für uns möglich ist.

Union-Trainer Georg Kremerskothen

Die begann ausgeglichen, ehe sich Kinderhaus langsam wieder abzusetzen schien. Gegen Ende des dritten Viertels aber drehte sich das Spiel erneut. Die Gastgeber hatten eine ganz starke Phase und erspielten sich mit einem 20:3-Zwischenspurt eine Zehn-Punkte-Führung. Kinderhaus aber wollte seine letzte Aufstiegschance wahren, gab nicht auf und kam in der letzten Minute noch einmal bis auf zwei Punkte heran. Dann aber setzte Union-Spieler Dirk Bücker mit zwei verwandelten Freiwürfen den Schlusspunkt unter eine intensive Partie.

Trainer Georg Kremersko­then zeigte sich von der starken Verteidigung und der Leidenschaft seines gesamten Teams begeistert. „Wir haben wieder einmal gezeigt, was in dieser Liga für uns möglich ist. Was uns aber noch fehlt, ist die Konstanz über die gesamte Saison, sonst könnten wir auch ganz oben in der Tabelle mitspielen“, meinte der Coach.

Union: Damman (10 Punkte), Fink (25), L. Kremerskothen (2), J. Surmann, E. Grudev, Wellner (3), Haas (2), Fel. Wentzel (5), Bücker (11).

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