Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen will in Freystadt und Neuhausen alles klarmachen

Lüdinghausen -

Am Doppelspieltag zum Abschluss der Normalrunde will der SC Union Lüdinghausen einen Play-Off-Platz sichern. Rang vier wäre super – ein Heimspiel in der Play-Off-Runde. Rang sieben wäre bitter – das frühzeitige Saisonende. Beides ist noch möglich.

Freitag, 24.03.2017, 18:03 Uhr

Ein Wackelkandidat: Josche Zurwonne (l.), hier mit Robert Blair, macht noch eine Grippe zu schaffen.
Ein Wackelkandidat: Josche Zurwonne (l.), hier mit Robert Blair, macht noch eine Grippe zu schaffen. Foto: Markus Kleymann

Saisonfinale in der Badminton-Bundesliga: Von Platz vier bis Platz sieben ist für Union 08 Lüdinghausen vor dem abschließenden Doppelspieltag an diesem Wochenende noch alles drin. Und die Platzierung ist für den weiteren Verlauf sehr wichtig.

Rang sieben bedeutet das frühzeitige Saisonende, weil nur die ersten sechs Mannschaften in die Play-Off-Spiele um die Deutsche Meisterschaft einziehen. Dort treffen im Viertelfinale der Dritte der Vorrunde daheim auf den Sechsten, der Vierte zu Hause auf den Fünften. Aus diesem Grund wäre der vierte Platz Gold wert – ist für Union 08 aber fast unerreichbar. Den belegt derzeit der TSV Trittau mit vier Punkten vor Lüdinghausen. Nur zwei Siege des SC Union am heutigen Samstag in Freystadt (16 Uhr) und am Sonntag in München beim TSV Neuhausen-Nymphenburg (14 Uhr) bei gleichzeitigen Niederlagen der Trittauer würden den Sprung auf Platz vier noch ermöglichen.

Ich erwarte harte Spiele, bei denen es richtig zur Sache geht.

Union-Teammanager Michael Schnaase

Doch das erscheint – auch angesichts der Lüdinghauser Personallage – unrealistisch. „Wir können froh sein, wenn wir auf Platz fünf oder sechs landen“, sagt Teammanager Michael Schnaase . Die Lüdinghauser müssen bei ihrer anstrengenden Reise nach Bayern auf jeden Fall verletzungsbedingt auf Yvonne Li verzichten (WN berichteten). Dafür rückt Karin Schnaase wieder ins Einzel. Am Donnerstag erreichte Michael Schnaase die nächste Hiobsbotschaft. Doppelspezialist Josche Zurwonne wusste noch nicht, ob er nach einer Grippe wieder stark genug ist, um in den Spielen mitzuwirken. Erst kurzfristig wird sich klären, ob er dabei sein kann.

Die Lüdinghauser gehen zwar als Favorit in die beiden letzten Spiele, stehen die Gegner derzeit doch auf Platz acht und neun. Aber beide kämpfen noch darum, das rettende Ufer zu erreichen. Platz acht ist der sichere Klassenerhalt, der Neunte muss in die Relegation gegen die beiden Ersten der zwei Zweiten Bundesligen. „Daher erwarte ich harte Spiele, bei denen es richtig zur Sache geht“, meint Michael Schnaase. Nur gut, dass die direkten Konkurrenten um die Play-Off-Plätze, BV Beuel und BV Mülheim, auch vor schweren Aufgaben stehen. Dennoch gilt: Die Lüdinghauser müssen schon den einen oder anderen Punkt aus Bayern entführen, um noch im Rennen um die Deutsche Meisterschaft verbleiben zu dürfen.

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