Fußball: Bezirksliga 8
Philipp Plöger wechselt vom TuS Hiltrup zu Union Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen begrüßt den siebten Neuzugang. Philipp Plöger vom Westfalenligisten TuS Hiltrup wird bei den Schwarz-Roten allerdings nicht nur die Senioren unterstützen. Er will auch den Nachwuchs fördern.

Mittwoch, 26.04.2017, 05:04 Uhr

Optimistisch sehen Philipp Plöger (3.v.l.) und der Abteilungsvorstand von Union der gemeinsamen Zukunft entgegen. V.l.: Daniel Schürmann, Thorsten Zastrow, Mario Pongrac, Norbert Höning, Wolfgang Raabe und Werner Stattmann.
Optimistisch sehen Philipp Plöger (3.v.l.) und der Abteilungsvorstand von Union der gemeinsamen Zukunft entgegen. V.l.: Daniel Schürmann, Thorsten Zastrow, Mario Pongrac, Norbert Höning, Wolfgang Raabe und Werner Stattmann. Foto: Christian Besse

„Er liebt den Fußball und lebt ihn durch und durch“, sagt Mario Pongrac , Leiter der Fußballabteilung von Union Lüdinghausen , über Philipp Plöger . Die Schwarz-Roten, deren erste Mannschaft wohl auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen wird, haben ihren siebten Neuzugang gefunden. Der 27-jährige Plöger kommt vom Westfalenligisten TuS Hiltrup .

Mit seiner Verpflichtung hat Union zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn der Neue ist nicht nur auf dem Feld aktiv, sondern auch als Jugendtrainer. Auf dem Rasen wird er Innenverteidiger Hassan Sannan ersetzen, der – wie berichtet – im Sommer zum B-Ligisten Fortuna Seppenrade wechselt. An der Seitenlinie wird Philipp Plöger bei den A-Junioren (zurzeit Kreisliga) und bei den Bambinis von Union stehen.

Sein Engagement für den Nachwuchs ist den Verantwortlichen am Westfalenring noch wichtiger als das für die Senioren. „Er möchte unserem Jugendbereich neue Impulse geben“, sagt Pongrac. Plöger selbst ergänzt: „Mir ist ganz wichtig, dass wir einen roten Faden durch die Jugendarbeit ziehen und nicht jeder sein eigenes Ding macht.“

Er liebt den Fußball und lebt ihn durch und durch.

Union-Abteilungsleiter Mario Pongrac über Neuzugang Philipp Plöger

Erfahrung hat der Neuzugang, Inhaber der Elite-Jugendlizenz, auch als Organisator von Fußballcamps. Im Juli ist der Münsteraner als Honorartrainer mit dem FC Ingolstadt in China unterwegs. Dort wird er in Städten mit Audi-Produktionsstädten jeweils mehrere Tage dem Nachwuchs den Umgang mit dem runden Leder beibringen.

Selbst hat der gebürtige Berliner schon in der Oberliga gespielt. Höhepunkt seiner aktiven Laufbahn war das Landespokalfinale 2010, das er mit dem heimischen Verein BAK 07 vor rund 3500 Zuschauern gegen Dynamo Berlin gewann. „Das war richtig geil“, erinnert sich Plöger, der seine Brötchen als Buchhalter bei der Zahnärztekammer verdient.

Pekuniär verheben wird sich Union mit der Verpflichtung von Plöger nicht, betont Werner Stattmann, Mitglied im Abteilungsvorstand: „Wir kennen unsere Grenzen. Was hier gemacht wird, geschieht im finanziellen Rahmen des Vereins.“

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