Fußball: Bezirksliga 8
„TuS Ascheberg hat realistische Chance“

Ascheberg/Lüdinghausen -

Rolf Nehling von Westfalia Wethmar hat eine Menge Respekt vor Gastgeber TuS Ascheberg, hofft aber auch, dass der Werner SC gegen Union Lüdinghausen was liegenlässt.

Donnerstag, 27.04.2017, 08:04 Uhr

Rolf Nehling (r.) mit seinem Vorgänger im Traineramt Alexander Lüggert
Rolf Nehling (r.) mit seinem Vorgänger im Traineramt Alexander Lüggert Foto: privat

Das Spitzenduo der Fußball-Bezirksliga 8 muss am Sonntag gegen Lüdinghausen beziehungsweise in Ascheberg ran. Tabellenführer Werner SC empfängt Union, WSC-Verfolger Westfalia Wethmar läuft beim TuS auf. Rolf Nehling, Interimstrainer und Sportlicher Leiter der Westfalia, hat eine Menge Respekt vor den Gastgebern, hofft aber auch, dass parallel der Ligaprimus gegen die Lüdinghauser was liegenlässt.

Glauben Sie noch an die Meisterschaft?

Nehling: Nach unserem 2:2 am letzten Sonntag gegen Eintracht Dortmund haben die Werner jetzt sechs Punkte Vorsprung, das ist schon eine Menge. Wenn sie sich nicht ganz dumm anstellen, werden sie es schaffen. Aber wir werden dennoch weiter versuchen, so viele Punkte zu holen wie möglich, zumal ja noch gar nicht klar ist, ob der Zweitplatzierte am Ende nicht vielleicht doch noch in eine Relegation kommt. Aber es wird in Ascheberg für uns kein leichtes Spiel. Der TuS hat in den letzten Heimspielen gut gepunktet und am letzten Sonntag beim FC Nordkirchen gewonnen. Das hat mich schon überrascht . . .

Dennoch haben die Ascheberger noch sechs Punkte Rückstand auf den letzten Nichtabstiegsplatz. Glauben Sie, dass sie den Klassenerhalt noch packen können?

Nehling: Ja. Die TuS-Konkurrenten Nordkirchen und Lünen punkten ja auch nicht kontinuierlich. Dadurch haben die Ascheberger noch eine realistische Chance. Sie dürfen natürlich selber keine Punkt mehr abgeben.

Glauben Sie, dass der Werner SC am Sonntag gegen Union Punkte lassen könnte?

Nehling: Ja. Lüdinghausen ist eine ganz, ganz kampfstarke Mannschaft, die nie aufgibt. Das haben wir ja selbst vor drei Wochen erlebt, als wir bei Union schon mit 5:1 geführt und am Ende mit 6:5 gewonnen haben. Und die Lüdinghauser müssen ja selbst noch punkten, um den Klassenerhalt wasserdicht zu machen. chrb

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