Kartslalom: Saisonauftakt in Westerkappeln
Die jungen Wilden des AMSC Lüdinghausen überraschen

Lüdinghausen -

Beim ersten Wertungslauf zur Kartslalom-Westfalenmeisterschaft überraschten die jungen Fahrer des AMSC Lüdinghausen. Drei Starter kamen in Westerkappeln in die Top Ten.

Mittwoch, 03.05.2017, 12:05 Uhr

AMSC-Jugendgruppenleiter Thomas Nettlenbusch mit seinem jungen und neuen Team in Westerkappeln.
AMSC-Jugendgruppenleiter Thomas Nettlenbusch mit seinem jungen und neuen Team in Westerkappeln. Foto: AMSC Lüdinghausen

Bei stürmischem Wetter reiste das Junior-Team des AMSC Lüdinghausen zum ersten Wertungslauf zur ADAC-Kartslalom-Westfalenmeisterschaft nach Westerkappeln . Mit einem neuen und jungen Team ging es auf einen schnellen und verwinkelten Parcours.

Den Auftakt machten die Nachwuchsfahrer der Altersklasse 1. Da gab es mit Lars Hochenlöchter auch schon die erste Überraschung. Er beendete seinen Renntag auf dem elften Platz. In der Altersklasse 2 setzte Dominik Graf seine guten Leistungen aus 2016 fort. Mit zwei sehr schnellen Runden zeigte er wieder eine Topleistung. Er fuhr aber am letzten Hindernis eine Pylone um, kassierte dafür zwei Strafsekunden und fiel von Platz vier auf Rang neun zurück. Finn Symanowski erreichte in dieser Klasse nur Rang zwölf. In der Altersklasse 3 war Xaver Peppmeier mit Platz 16 der beste Fahrer aus dem Lüdinghauser Junior-Team.

Jan Nettlenbusch und Leanne Albracht fuhren in der Altersklasse 4 identische Runden mit einer 31-er-Zeit und warfen auch jeweils eine Pylone um. Nettlenbusch kam als Neunter noch in die Top Ten. Albracht belegte mit knapp 0,3 Sekunden Rückstand Platz elf.

Marius Weustenhagen griff in der Altersklasse 5 ins Lenkrad. Auch er setzte seine starken Leistungen aus der Vorsaison fort. Wie immer schaffte er die Zeiten der Spitzenfahrer, aber auch er musste wegen eines Pylonenfehlers zwei Strafsekunden hinnehmen. Am Ende reichte es dennoch zum zehnten Platz.

Die vielen jungen Fahrer überraschten die Trainer und Betreuer des AMSC Lüdinghausen. Ihnen fehlte nicht viel für die Spitze, und das in ihrem ersten Rennen. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass unsere neuen Fahrer schon so gut unterwegs sind“, bilanzierte Jugendgruppenleiter Thomas Nettlenbusch. „Jetzt wissen wir, wo wir stehen, und wollen die Neulinge mit intensivem Training schneller machen.“

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