Motorsport: Grasbahnrennen in Lüdinghausen
Rennleiter Domscheit freut sich auf ein „sehr ausgeglichenes Fahrerfeld“

Lüdinghausen -

Beim 78. Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen steht Maik Domscheit zum ersten Mal als Rennleiter in der ersten Reihe. Der 32-Jährige im Interview.

Donnerstag, 25.05.2017, 05:05 Uhr

Maik Domscheit ist seit Herbst 2015 Sportleiter beim AMSC Lüdinghausen.  
Maik Domscheit ist seit Herbst 2015 Sportleiter beim AMSC Lüdinghausen.   Foto: Aumüller

Beim 78. Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen am heutigen Donnerstag steht Maik Domscheit zum ersten Mal als Rennleiter in der ersten Reihe. Im Vorjahr fehlte ihm noch die Lizenz, da hat offiziell Michael Struffert aus Werne den Job übernommen. Der 32-jährige Domscheit ist seit Herbst 2015 als Nachfolger von Martin Stucke Sportleiter beim AMSC.

Hatten Sie viel Stress in den vergangenen Tagen?

Domscheit: Ja, seit Wochen schon. So lange laufen die letzten Vorbereitungen für die Bahn und für die Fahrerfelder. Und in dieser Woche brennt es hier natürlich richtig. Ich glaube aber, dass wir so weit alles im Griff haben.

War es in diesem Jahr leicht oder schwer, das Fahrerfeld für die Internationale Soloklasse zusammenzubekommen?

Domscheit: Durch einen gleichzeitigen Weltmeisterschaftslauf war es besonders schwierig. Es finden auch noch zwei Speedway-Rennen in Deutschland und am Freitag ein Rennen in England statt, bei dem einige Kandidaten für unser Rennen starten. Wir haben jetzt ein sehr ausgeglichenes Fahrerfeld zusammen. Es sind nicht die ganz großen Namen dabei, aber wir können uns auf viele richtig spannende Läufe freuen.

Sie haben jetzt die Rennleiter-Lizenz?

Domscheit: Ja, die habe ich im letzten November gemacht. Michael Struffert kommt aber auch noch auf den Westfalenring – für den Fall, dass ich mal eine helfende Hand brauche.

Was wünschen Sie sich fürs Rennen?

Domscheit: Schönes Wetter, ein volles Haus, spannende und vor allem unfallfreie Rennen. Ich wäre auch mit einem unserer Clubfahrer auf dem Treppchen sehr glücklich. Hülse (Christian Hülshorst, die Redaktion) ist ein Kandidat dafür. Aber auch für Jens Benneker ist das nicht unmöglich. rau

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