Badminton: Universiade
Christoph Schnaase coacht deutsche Uni-Auswahl in Taipeh

Lüdinghausen -

Gleich vier Aktive des hiesigen Badminton-Bundesligisten Union Lüdinghausen vertreten Deutschland bei den Weltspielen der Studierenden. Und Cheftrainer Christoph Schnaase. Der hat aber einen noch wichtigeren Termin im August.

Donnerstag, 17.08.2017, 20:08 Uhr

Coacht Yvonne Li nicht nur beim hiesigen Bundesligisten, sondern auch in den kommenden Tagen bei der Universiade: Christoph Schnaase.
Coacht Yvonne Li nicht nur beim hiesigen Bundesligisten, sondern auch in den kommenden Tagen bei der Universiade: Christoph Schnaase. Foto: rau

Es ist das größte Sportereignis der Welt in diesem Jahr – und nur die Olympischen Spiele sind noch größer: Bei der Universiade kommen 13 000 Studenten aus aller Welt zusammen und messen in 22 Sportarten mit insgesamt 275 Disziplinen ihre Kräfte. Am morgigen Samstag (19. August) beginnen diese Weltspiele in der Hauptstadt Taiwans, der Millionenmetropole Taipeh. Mit dabei sind gleich vier Spieler des Badminton-Erstligisten Union Lüdinghausen . Und nicht nur das: Das deutsche Team wird verantwortlich von Christoph Schnaase als Trainer geleitet. Der coacht daheim nicht nur das Union-Bundesligateam, sondern auch die weiteren Seniorenmannschaften und die Nachwuchsspieler.

„Ich freue mich riesig darauf“, sagt Schnaase kurz vor dem Abflug. Am gestrigen Donnerstag traf er sich mit seinem Team in Frankfurt, von wo es Richtung Fernost ging. Als er die Anfrage vom Deutschen Badminton-Verband erhielt, ob er sich die federführende Betreuung der deutschen Studenten-Nationalmannschaft vorstellen könne, habe er nicht eine Minute gezögert. „Das ist ein tolles Erlebnis“, ist sich Schnaase, „in dieser Form habe ich das noch nie gemacht.“

Von Vorteil für alle ist dabei gewiss, dass er gleich vier Spieler „seiner“ Erstliga-Mannschaft unter den Fittichen hat. Neben Yvonne Li sind es die drei Neuzugänge Linda Efler, Eva Janssens und Kai Schäfer. „Dann kann ich sie natürlich dort schon besser kennenlernen, auch wenn mir alle Spieler aus dem Team natürlich vertraut sind“, so Schnaase.

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Erst Teamwettbewerb, dann Individual-Disziplinen

In Taipeh wartet auf das deutsche Team, in dem überdies Johannes Pistorius (Freystadt) und Daniel Hess (Beuel) stehen, zunächst der Mannschaftswettbewerb. Danach geht es in den fünf Individual-Disziplinen weiter. Da fast gleichzeitig die Badminton-Weltmeisterschaften in Glasgow stattfinden, könnte der eine oder andere Sieg für die Deutschen schon herausspringen, auch wenn die Asiaten den Europäern im Badmintonsport noch voraus sind. Allerdings dürften insbesondere die Gastgeber nach Einschätzung von Christoph Schnaase überall weit vorne landen. „Die lassen sogar ihre besten Spieler bei der Universiade und nicht bei den Weltmeisterschaften antreten“, hat der Cheftrainer der Deutschen in Erfahrung gebracht.

Falls indes einige seiner Schützlinge ebenfalls ganz weit in Taipeh kommen sollten, wird es für Schnaase eng. Denn kurz nach den Finalspielen muss er schon zurückreisen – und verpasst damit die Schlussfeier. Ein anderer Termin ist nämlich noch wichtiger: Zur Hochzeit seiner Schwester Karin will Christoph Schnaase wieder in Deutschland sein.

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