Badminton: Bundesliga
Hauptsache gewonnen – Union siegt 4:3

Lüdinghausen -

Richtig spannend wurde es in der Partie zwischen Union Lüdinghausen und dem 1. BC Wipperfeld erst, als der Sieger bereits feststand. Am Ende freuten sich beide Teams über Zählbares.

Freitag, 10.11.2017, 22:11 Uhr

Mühe hatten der Österreicher Roman Zirnwald (l.) und Partner Kai Schäfer nur im ersten Satz. Danach wurd’s deutlich leichter für das Union-Doppel. Machte kurzen Prozess mit ihrer Gegnerin Getter Saar: Yvonne Li.
Mühe hatten der Österreicher Roman Zirnwald (l.) und Partner Kai Schäfer nur im ersten Satz. Danach wurd’s deutlich leichter für das Union-Doppel. Machte kurzen Prozess mit ihrer Gegnerin Getter Saar: Yvonne Li. Foto: flo

Am Ende wurde Wipperfeld, der forsche Neuling, noch mal aufmüpfig. Mark Lamsfuß /Jenny Nyström schlugen im Mixed – nicht ganz unerwartet – Robert Blair /Eva Janssens. Und zum (aus Union-Sicht nicht so) guten Schluss zwang Iikka Heino Kai Schäfer in einem wahrhaft epischen Match nach fünf Sätzen in die Knie. Nur stand da längst fest, dass der Sieger des Abends Lüdinghausen heißt. 4:3 gewonnen, das ist die Hauptsache. Zwei Punkte geholt und damit, jedenfalls für eine Nacht, zu Spitzenreiter Beuel (tritt am heutigen Samstag in Mülheim an) aufgeschlossen.

Und das nach dem verlorenen ersten Doppel. Blair und Josche Zurwonne waren gegen dessen internationalen Doppelpartner Jones Ralfy Jansen und Mark Lamsfuß relativ chancenlos. Der Bundeswehr-Lehrgang habe ihn „wie schon in Trittau etwas aus dem Rhythmus gebracht“, ärgerte sich Zurwonne. Ihm hätten schlicht die Power und das Training gefehlt. So setzte sich gestern die Paarung durch, die in der Woche vermutlich emsiger geübt hatte.

Zweites Doppel macht Laune, Li macht kurzen Prozess

Dann aber kamen die Gastgeber: Eva Janssens/Linda Efler, Yvonne Li im Einzel und Roman Zirnwald/Schäfer brauchten jeweils nur die Mindestanzahl an Sätzen, um für Union zu punkten. Spaß machte vor allem das zweite Doppel: Schäfer rannte wie immer um sein Leben, Zirnwald verteilte klug die Bälle. Knackpunkt waren die vielen Satzbälle, die die Steverstädter in Durchgang eins abgewehrt hatten, ehe sie doch noch 15:13 gewannen. „Danach wurd’s deutlich leichter“, so der Neuzugang aus Österreich.

Zwar mühte sich Nick Fransman im zweiten Einzel gegen Samuel Hsuaio über die volle Distanz. Doch die harte Arbeit sollte sich auszahlen, schließlich stand es nach dem Sieg des Niederländers 4:1. Die Mehrzahl der Menschen in der gut gefüllten Antonius-Halle: happy. Später jubelten halt auch die Gäste – über den einen Zähler, den eine knappe Niederlage in der Liga wert ist.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5280372?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35335%2F
Nachrichten-Ticker