Badminton-Bundesliga
Union hadert mit Wunschergebnis

Lüdinghausen/Mülheim -

3:4 hat Union Lüdinghausen das erste von zwei Spielen an diesem Wochenende verloren. Eigentlich ein ordentliches Ergebnis, das in der Beletage mit einem Zähler belohnt wird. Zufrieden war Teammanager Michael Schnaase nach der knappen Niederlage in Mülheim trotzdem nicht. Aus mehreren Gründen.

Sonntag, 10.12.2017, 13:12 Uhr

Kai Schäfer musste nach Satz eins aufgeben.
Kai Schäfer musste nach Satz eins aufgeben. Foto: flo

Vor der Bundesligapartie des SC Union Lüdinghausen am Samstagnachmittag beim BV Mülheim wäre Michael Schnaase mit einem Punkt – also einer knappen Niederlage – einverstanden gewesen. Nach dem 3:4 haderte der Teammanager mit dem vermeintlichen Wunschergebnis: „So ein Pech. Eigentlich hätten es zwei Zähler für uns sein müssen.“

Schnaases Unmut hatte gleich mehrere Gründe: Zum einen hätten Josche Zurwonne und Nick Fransman das erste Doppel gegen Robin Tabeling/Adam Hall nie verlieren dürfen. 9:7 führten sie im entscheidenden fünften Durchgang, ehe Zurwonne ein so vermeidbarer wie teurer Servicefehler unterlief. Keine Matchbälle in Serie für das Union-Gespann, sondern nur noch 8:9 aus Sicht des Gastgeber-Duos, das auch die nächsten drei Ballwechsel für sich entschied.

Nächster Knackpunkt: Kai Schäfers Aufgabe wegen eines Magen-Darm-Infektes. Das Match gegen Niluka Karunaratne „hätte Kai unter normalen Umständen locker gewonnen“, glaubt Schnaase. Zu allem Überfluss verlor Fransman später das zweite Einzel gegen Alexander Roovers. Nicht, dass der Niederländer schlecht gespielt hätte. Er sei nur mehrfach vom Referee benachteiligt worden, nahm der Manager seine Nummer eins in Schutz.

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