Badminton-Bundesliga
Wegweisende Union-Partie

Lüdinghausen -

Der Rückrundenauftakt des SC Union Lüdinghausen am heutigen Dienstag, 19 Uhr, gegen den TSV Trittau hat es in sich. Beide Mannschaften streben einen der ersten vier Plätze am Ende der Serie an. Und zwar aus gutem Grund.

Montag, 08.01.2018, 19:01 Uhr

Linda Efler (l.), die im Hinspiel fehlte, Eva Janssens und Co. wollen in den Doppeln am heutigen Dienstagabend gegen Trittau den Spieß umdrehen,
Linda Efler (l.), die im Hinspiel fehlte, Eva Janssens und Co. wollen in den Doppeln am heutigen Dienstagabend gegen Trittau den Spieß umdrehen, Foto: flo

Zwar beginnt am heutigen Dienstag erst die Rückrunde der Badminton-Bundesliga. Doch gleich dem ersten Spiel kommt eine enorme Bedeutung zu. Denn um 19 Uhr empfängt Union in der eigenen Halle des St. Antonius-Gymnasiums den Tabellennachbarn TSV Trittau . Der steht in der Tabelle genau da, wo die Lüdinghauser mindestens hin wollen: auf Tabellenplatz vier. Nach Abschluss der Normalrunde haben der Tabellendritte und Vierte jeweils Heimrecht in den Viertelfinal-Playoffs um die Deutsche Meisterschaft.

Und als ausgesprochen heimstarkes Team will Lüdinghausen als derzeit Tabellenfünfter den Heimvorteil erreichen – und am besten schon am heutigen Dienstag mit dem Gast aus dem hohen Norden die Plätze tauschen. Dafür müssen die Unionisten allerdings heute gewinnen – „und das wollen wir auch“, erklärt Teammanager Michael Schnaase . Er hat seine komplette Mannschaft zusammen und erwartet in allen sieben Begegnungen äußerst enge Spiele. „In der Hinrunde haben wir unglücklich mit 3:4 verloren“, erinnert sich Schnaase.

Doppel positiver gestalten

Und: In Trittau fehlte noch verletzungsbedingt Linda Efler. Die Niederlage in Trittau hatte ihren Grund vor allen Dingen in den drei Doppelspielen, die Lüdinghausen allesamt verlor. Da wollen die Steverstädter den Spieß umdrehen. Viel wird auch davon abhängen, ob die Gäste in Bestbesetzung anreisen. Denn die Nummer eins der Trittauer ist der ehemalige Weltklassespieler Joachim Persson, der aber auch noch als Trainer in Dänemark aktiv ist und bislang nicht alle Spiele bestritten hat. Mit ihm Team stehen außerdem seine beiden Brüder Nikolay und Jonathan.

Die Lüdinghauser, die im Januar noch drei weitere Spiele bestreiten müssen, setzen am heutigen Abend auch auf die ganz besondere Atmosphäre bei den Dienstag-Spielen. „Da brennt die Halle – und wir brauchen auch diese Unterstützung“, hofft Schnaase einmal mehr auf die Hilfe des eigenen Publikums.

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