Badminton: Bundesliga
Union hat Glück im Unglück – 3:4 in Wipperfeld

Lüdinghausen -

Der SC Union Lüdinghausen hat die Partie bei Aufsteiger 1. BC Wipperfeld 3:4 verloren. Selbst der im Rennen um die Playoffs so wichtige eine Zähler hing an einem seidenen Faden. Verlass war auf einen Rückkehrer.

Sonntag, 11.02.2018, 14:02 Uhr

Yuhan Tan gewann das zweite Einzel gegen Samuel Hsiao mit 15:14 im Entscheidungssatz. Für den Belgier war es der erste Einsatz in dieser Spielzeit. 
Yuhan Tan gewann das zweite Einzel gegen Samuel Hsiao mit 15:14 im Entscheidungssatz. Für den Belgier war es der erste Einsatz in dieser Spielzeit.  Foto: rau

Das war so nicht geplant. Eigentlich wollte Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen zwei – im Idealfall gar drei – Punkte aus Wipperfeld mitnehmen. Am Ende war Teammanager Michael Schnaase sogar noch froh, dass es wenigstens ein 3:4 aus Gästesicht und damit ein Zähler wurde: „Wir hatten Glück im Unglück. Hätte Yuhan Tan das letzte Einzel verloren, wären wir komplett leer ausgegangen.“

Aber der Belgier, nur noch Standy-by-Spieler, gewann gegen die Nummer zwei des Aufsteigers, Samuel Hsiao, mit dem knappsten aller denkbaren Ergebnisse: 15:14 – nach Abwehr von Matchbällen – im fünften Satz.

Tan kurzfristig eingesprungen

Tan war kurzfristig für Nick Fransman eingesprungen, der aufgrund einer leichten Fußverletzung nur das Doppel an der Seite von Josche Zurwonne bestritt, das die Lüdinghauser gegen Iikka Heino und Jones Ralfy Jansen (wurde vor sieben Tagen mit Zurwonne Deutscher Meister) 1:3 verloren.

Pech hatten Kai Schäfer und Linda Efler/Eva Janssens. Die Nummer eins der Unionisten lag gegen Heino schon 0:2 hinten, kämpfte sich zurück, führte im entscheidenden Durchgang 9:5 sowie 10:8 – und unterlag am Ende doch dem starken Finnen. Das Union-Damen-Doppel hatte im Duell mit Ya Len Chang/Jenny Nyström die Sätze eins und zwei gewonnen, vergab im dritten Abschnitt einen Matchball, hatte dann aber mit fortschreitender Spieldauer nichts mehr zuzusetzen, da bei der vergangene Woche grippekranken Efler allmählich die Kräfte schwanden. „Gerade im Frauen-Doppel hatten wir schon mit einem Sieg geliebäugelt“, räumte Schnaase ein.

Li trotz Reisestrapazen souverän

Umso größeren Respekt zollte der Manager Yvonne Li: „Sie war erst am Freitag von einem Turnier im Iran zurück und hat trotz der Reisestrapazen Getter Saar nicht den Hauch einer Chance gelassen.“ Roman Zirnwald/Robert Blair gewannen das zweite Doppel kampflos, da auf Seiten der Gastgeber Mark Lamsfuß verletzungsbedingt passen musste.

Dank des einen Zählers verteidigte Lüdinghausen Platz vier vor dem punktgleichen TSV Trittau.

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