Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen gegen Mülheim – haarscharf am 5:2 vorbei

Lüdinghausen -

Einen ganz, ganz großen Schritt Richtung vordere Plätze in den Playoffs hätte Union Lüdinghausen machen können. „Das ist schade“, meinte Teammanager Michael Schnaase nach der Partie gegen den BV Mülheim. Dabei waren die Lüdinghauser nur haarscharf am dritten Zähler vorbeigerauscht.

Sonntag, 25.03.2018, 13:03 Uhr

Starke Nerven: Roman Zirnwald (l.) und Robert Blair wehrten im zweiten Durchgang zehn Satzbälle ab, um den Sack dann selbst zuzumachen.
Starke Nerven: Roman Zirnwald (l.) und Robert Blair wehrten im zweiten Durchgang zehn Satzbälle ab, um den Sack dann selbst zuzumachen. Foto: Christian Besse

Einen ganz, ganz großen Schritt Richtung vordere Plätze in den Playoffs hätte Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen am Samstagnachmittag machen können. Doch die Gastgeber gewannen gegen den BV Mülheim „nur“ mit 4:3 – und mussten damit einen Zähler an den Mitkonkurrenten um ein Heimrecht im Viertelfinale abgeben. „Das ist schade“, meinte Union-Teammanager Michael Schnaase. „Aber immerhin – zwei Punkte.“

Dabei waren die Lüdinghauser nur haarscharf am dritten Zähler vorbeigerauscht. Im zweiten Herreneinzel, der letzten Partie des insgesamt dreieinhalbstündigen Teamvergleichs, führte Nick Fransman gegen Alexander Roovers bereits mit 2:0 Sätzen und hatte später im fünften Satz drei Mal Matchball. Doch der Niederländer verdaddelte alle drei, Roovers nutzte seinen ersten.

Dabei waren die zwei Zähler, die die Lüdinghauser aus der Partie mitnahmen, alles andere als selbstverständlich. Doppel- und Mixed-Spezialistin Linda Efler hatte Schnaase kurzfristig erkrankt abgesagt. Im zweiten Herrendoppel lagen Roman Zirnwald und Robert Blair gegen Roovers und Robin Tabeling im zweiten Durchgang mit 3:10 zurück, machten sieben Punkte in Folge, wehrten in der Verlängerung drei weitere Satzbälle ab, um dann ihren eigenen ersten zu verwandeln. „Wir wollten bei dem klaren Rückstand unbedingt versuchen, vor dem dritten Satz wenigstens noch ins Spiel zurückzukommen“, kommentierte Zirnwald später. „Natürlich war auch ein bisschen Glück dabei.“

Zurück kam auch Kai Schäfer im ersten Herreneinzel gegen Niluka Karunaratne nach zwei verlorenen Sätzen. „Du musst dich pushen, sonst geht es nicht“, mahnte Trainer Christoph Schnaase den mit sich hadernden Union-Spieler. Und Schäfer pushte sich. Am Ende hatte er die drei folgenden Sätze jeweils mit 11:7 gewonnen und Union mit 3:1 in Führung gebracht..

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